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Die Dinge haben alle
© Günther Peer   
23. 04. 2007
Die Dinge haben alle zwei Seiten, eine
gute und eine, die man  nicht als gute
erkennen will.
Kommentare (27)Add Comment
...
geschrieben von sonja raab, April 24, 2007
genau.
find ich gut.
majun
...
geschrieben von Günther Peer, April 24, 2007
Hab vielen Dank, liebe sonja!

Wissen tät es man ja, aber in der Praxis umsetzen,
das ist halt oft soooooo schwer.

Günther
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 24, 2007
Die Dinge habe alle zwei Seiten – eine schlechte und eine an der man das Schlechte nicht sehen will...
...
geschrieben von sonja raab, April 24, 2007
smilies/grin.gif smilies/grin.gif smilies/grin.gif

markus du pessimist :-)
...
geschrieben von Günther Peer, April 24, 2007
Hallo Markus,

es ist doch erstaunlich, wie gern und wie fest sich Menschen an das Negative festklammern. So
als brächte das etwas. In Wahrheit ist in jedem
Menschen Glück, Leben, Freude und Hoffnung ganz
tief verankert.Man kann zwar all dies verleugnen,
aber sich selbst anlügen, macht das wirklich mehr
Spaß, als das Leben als Wahrheit anzustreben.

So kenn ich dich nicht, Markus. Ich hab doch immer
geglaubt, du wolltest deiner Seele eine Chanche
geben. Schade, enttäuschend für mich.
...
geschrieben von Andrea D Alessandro, April 24, 2007
Ha, da fällt mir doch wieder das Zitat von Mark Twain ein:

"Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt."

Ja, ich denke auch, dass alle Dinge zwei (oder noch mehr) Seiten haben. Je nachdem, wie es einem aber grade in den Kram passt, hat eine Seite immer einen etwas dunkleren Touch als die andere. Das heißt, je nach Situtation scheint eine Seite die positive, die andere die eher negative zu sein. Aber auch das kann sich dann unter veränderten Bedingungen auch wieder ändern.

Vielleicht sollte man die Aussage ein bisschen anpassen:

Alle Dinge haben zwei Seiten, eine gute und eine, die man (noch) nicht als gute erkennen kann.

Wobei die zweite gute Seite dann doch wieder die im Dunkeln liegende Seite wäre, die richtig ausgeleuchtet sich dann doch wieder zum Guten wenden könnte...Alles klar? smilies/wink.gif

Verzwickt, logisch und doch wieder ganz einfach und unlogisch. Aber so ist es halt unser Leben.

Schönen Abend euch,
Andrea
...
geschrieben von Günther Peer, April 24, 2007
Danke liebe Andrea.

Ich gehe davon aus, wie ich aus den Veden und allen Glaubenslehren kenne, dass Gott alles so erschaffen hat, wie er selbst ist.

Das Gute und Schlechte hat der Mensch erschaffen
nicht Gott. Auch Licht und Dunkel(z.B.des Mondes) sind eine Einheit, nicht eine Dualität. Es hängt
nur davon ab, aus welcher Sichtweise man es betrachtet, aus göttlicher oder menschlicher.

Herzlich
Günther
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 24, 2007
nun die diskussion scheint sich ja auf die aussage des aphorismus gelegt zu haben.
ich habe leider zu viele menschen kennen gelernt die in ihrer kompletten verblendung nicht aufgehört haben alles immer gut zu sehen und somit sich selbst und 'ihren untergebenen' ganz die erfahrungsmögichkeit nahmen, dass es eben auch eine schlechte seite gibt und somit selbst zur schlechten seite wurde im sinne des 'rettens der anderen'. somit stelle ich fest dass das manische sehen des nur guten zwangsläufig genau das gegenteil davon hervorbringt und somit selbst den beweis des gegenteils liefert.
aber das sind dinge der anschauung. und gerade die alten schriften kann man diesbezüglich oft ganz anders lesen, auch besonders die der weltreligionen... aber ob das hierhin gehört–
markus
...
geschrieben von Günther Peer, April 25, 2007
Hallo Markus,

die Frage an dich: warum sollte "Gott" oder wie man den Schöpfer (ich nenne ihn vedisch einfach göttliche Intelligenz)auch immer nennen will, das
Schlechte bzw. Böse schaffen? Nein,Markus am Anfang war überall und immer das Gute, oder besser das Göttliche.

Natürlich gibt es das Schlechte und das Elend,weil
dies der Mensch es ja so wollte. Niemand kann das
abstreiten. Ich versuch's mit einem Beispiel: Du
hast ein Glas mit klarem sauberem Wasser. Nun schüttest du willkürlich Tinte hinein. Das Wasser
färbt sich und ist schlecht.Ürsprünglich war aber
dieses Wasser nicht so,das kann man dennoch weder abstreiten noch vergessen. Nun hast du zwei Möglichkeiten: 1) du lässt das Wasser so wie es ist und beklagst dich,wie verunreinigt es ist, das dies immer so war und es nichts anderes gibt als unreines Wasser oder 2)du filterst es solange ab, bis das Wasser wieder sauber ist.

Das Wissen, dass dieses verunreinigte Wasser einmal sauber war, dass es einen karmischen Grund für dessen Verunreinigung gibt und dass wieder sauber sein kann, weil es urprünglich so ist, ist der Sinn der 2. Hälfte dieses Satzes.

Günther
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 25, 2007
es ist die vermessenheit über die absicht gottes diskutieren und spekulieren zu wollen, die mich immer wieder zu recht auf die palme bringt. vor allem die im wahne rasenden eiferer, seien es christen, hindi, moslem, juden, siks, tamil tigers, u.a. sind sich immer absolut im klaren was gott will: den tod des andersgläubigen.

markus
...
geschrieben von Günther Peer, April 25, 2007
vermessen ist "Gott" oder wie immer wir ihn nennen oder auch nicht nennen wollen, zu verleugnen, totzuschweigen, zu tabuisieren, usw. Niemand der wahrlich an Gott glaubt,kann und will den Tod eines andersgläubigen Mitmenschen wollen.
Das hat nämlich nichts mit Gottesglauben zu tun.

Wiederhole: Der Mensch selbst ist es, der das Schlechte, das Böse, das Elend und den Tod des Mitmenschen und der gazen Schöpfung will. Ich hab
auch nicht gesagt, was Gott will, das kann ich ja
nicht wissen (nur glauben - das ewige Leben im
Glück) sondern was er erschaffen hat. Aber, dass er für mich Alles ist, das glaube und hoffe ich, nimmt er mir nicht übel. Wenn man auch das nicht sagen darf, dann wäre es wohl sehr schlimm.Deshalb
bin ich noch lange nicht ein Fundamentalist, so
wie du es mir fast unterstellst.

Die obige Aussage hat nichts mit meiner Religion
zu tun, sondern will eine neutrale Lebens- und Gotteserfahrung sein. In diesem Sinne will sie
auch gelesen und verstanden werden.

Günther
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 25, 2007
nun - es steht mir nicht zu über deinen glauben zu urteilen - ich spreche von meinen erkenntnissen und erfahrungen. Ich stimme zwar nicht mit deiner durch den aphorismus geäusserten meinung überein, muss ich auch nicht, noch musst du mit meinen übereinstimmen, aber ich bin überzeugt, dass du dereinst das gute in meiner sichtweise zu erkennen vermagst, was du mit deinem aphorismus ja schon vorweggenommen hast.

gruss
markus
...
geschrieben von Günther Peer, April 26, 2007
Ja doch Markus, alles klar!

Grüße
Günther
...
geschrieben von Klaus Stute, April 26, 2007
oh gott...
...
geschrieben von Günther Peer, April 26, 2007
Klaus, das Gute an deinem abwertenden Kommentar
ist, dass du das Wort Gott verwendest.Daraus kann man wohl schließen,dass du Gott nicht verleugnest.
...
geschrieben von sonja raab, April 27, 2007
smilies/grin.gif smilies/grin.gif smilies/grin.gif
der kommentar von klaus ist wie ein wordicht zum thema.
...
geschrieben von Beate M. Conrad, April 27, 2007
Sozusagen jenseits von Gut und Böse einmal eine kurze Anmerkung. Die von Günther vorgestellte Aussage ist eine eher erkenntnistheoretisch bezoge (wie es ganz leicht bei Andrea anklingt) und keine Glaubensfrage oder eine Frage eines göttlichen Prinzips.
Also geht die eigentliche Frage in die Richtung, wie funktioniert bei uns Wahrnehmung und folglich Erkenntnis? Kontrast, Assoziation, Simplifizierung zu Abstraktionszwecken sowie Assoziation u. Verallgemeinerung scheinen u.a. mit Erkenntnis in Verbindung zu stehen.
Hier wurde eines, nämlich der Kontrast, vorgestellt. Die nun entscheidende Gretchenfrage: Können wir eine Aussage darüber treffen, dass die Welt oder die Dinge so sind, nur weil unsere Erkenntnis nach solchen angenommenen Prinzipien funktioniert, oder könnte die Welt auch eine andere sein und wir können mit Sicherheit über ihr Wesen keine Aussage machen?

Herzliche Grüsse
Beate
...
geschrieben von Günther Peer, April 27, 2007
Hallo Sonja,

wiederhole, wenn wir die gute also positive Seite
von Klaus's Beitrag sehen wollen, dann können wir
es auch als Wortdicht zum Thema betrachten. Sehr
gerne will ich es so akzeptieren. Vielleicht wäre
es auch schön,einmal auch einen nicht abwertenden Kommentar von Klaus zu lesen.

Ein italienisches Sprichwort sagt wortwörtlich
übersetzt: Der Wolf verliert seinen Pelz, aber nicht seine Angewohnheiten.

Herzliche Grüße und alles Gute in diesen strengen Wartetagen an dich

Günther
...
geschrieben von Günther Peer, April 27, 2007
Hallo Beate,

stimmt alles was du in deinem Kommentar geschrieben hast. Tatsächlich ist das Thema dieser
Aussage nicht eine Glaubensfrage oder eine Frage
des göttlichen Prinzips.

Zu deiner Gretchenfrage: Es ist tatsächlich nicht
leicht, sich mit einem Aphorismus und zudem in einer Werkstatt von einem unbekannten Menschen
auseinanderzusetzen. Da kommt einem natürlich sofort die Frage in den Sinn, ob so eine Aussage
überhaupt eine Berechtigung hat neidergeschrieben zu sein.

Die Geschichte gibt uns zigtausende von Aussagen
darüber,dass die Welt oder die Dinge so sind, nur
weil unsere Erkenntnis nach solchen angenommenen
Prinzipien funktioniert.Nur ein Beispiel für alle:
Die Frage ob die Erde oder die Sonne im Mittelpunkt steht,war vor einiger Zeit Anlass für eine nicht gerade friedliche Auseinandersetzung.

Ich will damit sagen,dass der Mensch also niemals
sich hätte Fragen stellen sollen und wenn er sich nicht von Gott abgewandt hätte,würde er sich nicht
ständig Fragen stellen müssen. Das Schicksal, das der Mensch sich selber eingebrockt hat,ist demnach
jenes, die verlorengegangen Antworten zu finden.

Ob diese Fragen und Antworten des Menschen richtig
oder falsch sind, soll kein Mensch urteilen. Ich
glaube jedenfalls, dass wenn ein Mensch sich über
sein Leben und Gott Fragen stellt, nach diesen entsprechenden Antworten und Richtlinien sucht,
schon auf dem gutem Weg ist.

Um sein Höheres Selbst und Gott zu finden braucht
man tatsächlich weder ein Philosoph, noch ein von
den Gelehrten Entmündeter sein.

Herzliche Grüße
Günther
Es gibt tatsächlich Dinge die wir nicht wissen
...
geschrieben von Günther Peer, April 27, 2007
Korrektur vom 4.Absatz, da es mir nicht gelingt direkt auf dem Text Abänderungen vorzunehmen:

Ich will damit sagen,der Mensch hätte sich niemals
Fragen zu stellen brauchen,wenn er sich nicht von
Gott abgewandt hätte. Nachdem er aber dies frei- eigenwillig getan hat(er hat sich sein Schicksal
somit selber eingebrockt) muss der Mensch, der
nach Leben,Ewigkeit und Glück strebt,sich Fragen
stellen um die verlorengegangenen Antworten wieder
zu finden.

Ps: Jeder kann sehr wohl Aussagen machen, denn er
trägt doch für diese auch die volle Verantwortung,
genauso wie für seine Gedanken und Handlungen.
...
geschrieben von Andrea D Alessandro, April 27, 2007
Hallo in die Runde,

ist ja alles recht und gut, aber es ist doch eine Glaubensfrage, ob der Mensch das Schlechte erfunden hat, oder ob es einfach in uns drin steckt. Ich denke, mit dem Aphorismus hat das nichts mehr zu tun.
Und Glaubensfrage wollen wir hier doch gar nicht erörtern. Es ist doch jedem frei gestellt, woran und was er glaubt und vor allem wie er glaubt.

"Ich will damit sagen,der Mensch hätte sich niemals
Fragen zu stellen brauchen,wenn er sich nicht von
Gott abgewandt hätte"
Ist das nicht auch eine Ansichtssache? Was ist mit anders als Gottgläubigen Menschen? Sorry, aber für mich grenzt das schon an Diskrimierung.

Bis dann,
Andrea
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 27, 2007
na na na, hier ist wohl nicht der Ort zu predigen über den Willen Gottes, das ist eine Vermessenheit ohne gleichen. Heilige Bücher lesen kann ich selbst. Schlussendlich geht es weder um Glauben noch um Erkenntnistheorie sondern schlicht um Meinungen und Behauptungen die nichts mit 'Gott' zu tun haben. Ich schlage vor den thread zu beenden.
Andererseits sieht Zeus sich gezwungen wiedermal seinen Blitz zu schleudern.

markus
...
geschrieben von Klaus Stute, April 28, 2007
Ja. Das missionieren in diesen unseren Kreisen hier sollte sich auf das Thema haiku beschränken.

Klaus
...
geschrieben von Günther Peer, April 28, 2007
An Andrea:

Natürlich ist jedem freigestellt,woran und was und
vor allem wie er glaubt.Es ist niemals und keines-
wegs meine Absicht zu diskriminieren.Für mich ist
dieses Thema abgeschlossen.

An Klaus
Im Bereich Aphorismus werden so wie ich das hier
sehe, nicht Haiku eingstellt, sondern eben
Sinnsprüche, die nichts mit missionieren, als
vielmehr mit Lebenserfahrungen zu tun haben.

Für Markus
Entschuldige bitte, es ist wie gesagt, absolut nicht meine Absicht Tumulte zu provozieren. Du
hast hier zum Beispiel auch folgenden Aphorismus eingestellt:

"Irdisches Glück ist das stillen,
himmlisches das fehlen von Begierden."

Natürlich geht es bei meinem Aphorismus um eine eigene Ansichtssache,nicht aber um Behauptung im
wahrsten Sinne des Wortes.

NUN IST FÜR MICH DIESES THEMA ABGESCHLOSSEN UND
BETRACHTE GENAUSO DIESEN THREAD ALS BEENDET.

Nichts für ungut bitte, Markus! Danke

Günther



...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 28, 2007
Es ist nicht so, dass ich meine Ansicht in diesen Dingen nicht sehr präzise begründen kann. Ich bin weder Atheist im relativen noch im absoluten Sinne, weder Nihilist im absoluten noch Agnostiker in relativem Sinne. Es geht weder um die Ablehnung von Glauben noch um die Verleugnung eines Gottes was immer auch komplett unterschiedliches darunter verstanden wird, so dass er völlig beliebig ist, wie die meisten der heiligen Schriften auch. Es geht mir einzig und allein darum, dass 'Gott' (was immer auch darunter verstanden wird) sicher für sich selbst reden kann, wie auch immer, ob durch physikalische Gesetze oder das Schicksal und man, wenn man daran interessiert ist, doch erstmal die Sprache verstehen lernen soll bevor da vollmundig abgeschrieben und nachgeplappert wird was 'Gott' alles den lieben langen Tag vermeintlich alles so im Schilde führt.

markus

p.s. Günther: ich weiss was ich alles so schreibe - wenn du Fragen dazu hast frage mich.
...
geschrieben von Günther Peer, April 28, 2007
Markus, du schreibst

"'Gott' (was immer auch darunter verstanden wird) sicher für sich selbst reden kann, wie auch immer, ob durch physikalische Gesetze oder das Schicksal und man, wenn man daran interessiert ist, doch erstmal die Sprache verstehen lernen soll bevor da vollmundig abgeschrieben und nachgeplappert wird was 'Gott' alles den lieben langen Tag vermeintlich alles so im Schilde führt."

Ich hab jetzt schon verstanden wie es hier bei dir funktioniert, darum werde ich auch nichts mehr schreiben, auch wenn ich das absolut nicht teilen kann. Danke trotzdem! Und damit hab ich wirklich beendet.

Günther
...
geschrieben von Markus Sulzberger, April 28, 2007
danke auch und danke!

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