... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 17, 2007
jaaa - nein natürlich nicht - danke Sonja für den Hinweis.
... geschrieben von Heike Gewi,
April 18, 2007
na, logooo!
Habe 'ne Weile gebraucht, bis geschnallt hatte, was Du meinst - musste an 'Klumpenbildung' (Gruppen) denken, die geschaffen sind, die eine durch die andere zu pruefen...
Mir gefaellt's, weil 'ausgefallen'! LG Heike
... geschrieben von Andrea D Alessandro,
April 19, 2007
Nimmt mir mal wer den Schlauch weg, auf dem ich stehe...?
Also, wenn ich mir das wieder und wieder durchlese, dann hab ich ein Bild vor mir, auf dem zwei Gruppen an einem Menschen zerren. Die einen ziehen ihn auf ihre Seite, während die anderen wieder an ihm reißen und ziehen, bis sie ihn wieder auf ihrer Seite haben. Kann aber auch ganz anders sein...(?)
Andrea
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 19, 2007
Hallo Andrea
genau so - das war die Beobachtung.
markus
... geschrieben von Klaus Stute,
April 19, 2007
Nun ist es aber nicht so, dass wir orientierungslos durch die Gegend laufen, und auch nicht so, dass wir uns dauernd neu orientieren müssen. Wir stehen ja - und sollten im Erwachsenen-Alter auch nicht mehr pubertär rumwackeln - doch relativ fest im Leben. Das heisst: wir wollen gar nicht von jemand gerettet werden. Diejenigen, die uns retten wollen, sind uns relativ egal.
Ausser: wir hatten (noch) keine Chance, uns irgendwo zu etablieren. Dann aber gehen wir zu jemand hin, um uns retten zu lassen.
Und wenn wir in so einer Situation sind - dass wir gerettet werden wollen - ist es keineswegs egal, zu wem wir gehen. WIR entscheiden uns doch für eine Seite. Und damit ist dieselbe für uns das ein-und-alles und ÜBERHAUPT NICHT mit irgendwas anderem zu vergleichen.
Die Drogenklinik, die mich retten will, ist doch nicht "wie" die Szene, die mich halten will und mir ihr Glück verkaufen.
Sorry, Markus: ich verstehe ja unseren menschlichen Drang zum Aphorismus, mit dem wir gern mal die Komplexität dieser Welt in einen Topf werfen. Aber die meisten "so-isses-doch" Aussagen kann man nur abnicken, wenn man vom Thema die Nase voll hat und gar nicht mehr so genau hinsehen will.
Klaus
... geschrieben von Klaus Stute,
April 19, 2007
Vielleicht kann man die Aussage von Markus ohne den gewagten Vergleich zwischen Pabst und Zeugen Jehovas etc. doch noch mit einem ironischen Unterton auf den Punkt bringen:
Es ist egal, wem du vertraust. Alle wollen dich retten.
Klaus
... geschrieben von Andrea D Alessandro,
April 19, 2007
ja, Klaus, aber dann doch mit Zusatz:
Egal wem du vertraust alle wollen dich retten zu ihrem eigenen Vorteil
Tja, so ist es doch meistens...
Bis dann, Andrea
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 19, 2007
Die Drogenklinik, die mich retten will, ist doch nicht "wie" die Szene, die mich halten will und mir ihr Glück verkaufen.
hallo klaus
In einem gewissen Sinne schon und achte jetzt genau auf deine Reaktion auf meine Worte ...
Wenn du entrüstet sagst: 'die meinen es nur gut und wollen dir helfen' dann hast du dir selbst den nötigen Beweis geliefert. Tummle Dich z.B. mal in einem Forum das von Aussteigern aus 'Sekten' belebt wird - du weisst nicht mehr was hinten ist und was vorne und es geht dir wie Andrea, die meint sie stehe aufm Schlauch - dabei erlebte sie einfach den Rettungsloop. Ja, Klaus, ich denke dass zwischen diesen Rettungsversuchen der Ausgang liegt
markus
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 19, 2007
p.s. Eure Version ist schon ok, aber sie macht den Loop nicht erlebbar.
markus
... geschrieben von Heike Gewi,
April 19, 2007
...weil am Ende alles ein Rammsch ist und doch irgendwie alle gleich. A b e r beim Zerren merkt man seine eigene Kraft. Deine Version ist schon okay, Markus. Kann das Nachempfinden, denn eine aehnliche Zerrerei hab' ich hinter mir. Fuer mich stimmt die Version
Heike
... geschrieben von Klaus Stute,
April 20, 2007
Menschenskinder, ich sagte doch oben: wenn man das Elternhaus verlassen hat und versucht, eigenständig durchs Leben zu gehen, dann gibt es kein Zerren, das aus sich heraus von weltbewegender Bedeutung wäre. Es gibt nur das sich zerren lassen!!
Also: der Fokus auf "die einen sind wie die anderen" ist nur eine Ablenkung von der eigenen Unsicherheit. Oder sagen wir: das ist kein Aphorismus für Erwachsene.
:-) Klaus
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 25, 2007
Also: der Fokus auf "die einen sind wie die anderen" ist nur eine Ablenkung von der eigenen Unsicherheit. Oder sagen wir: das ist kein Aphorismus für Erwachsene.
:-) Klaus
... da stellt sich dann zwangsläufig die Frage wer von den Erwachsenen denn erwachsen ist...
markus
... geschrieben von Markus Sulzberger,
November 27, 2007
Die Drogenklinik, die mich retten will, ist doch nicht "wie" die Szene, die mich halten will und mir ihr Glück verkaufen.
Hab da noch was übersehen. Und habe festgestellt dass ich wieder einen Sinngemäss ähnlichen Spruch eingestellt habe (paradiesisch).
Vielleicht liegt der Schlüssel meiner Beobachtungen im Begriff 'wollen'. man könnte nämlich sagen, dass die, in deinem Beispiel aufgeführte Klinik, ev 'kann'.
markus
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ja, mag stimmen....