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Afropfingsten-
© Markus Sulzberger   
30. 05. 2007
Afropfingsten -
die Glocken läuten
über dem drumcircel

Kommentare (10)Add Comment
...
geschrieben von sonja raab, May 31, 2007


afropfingsten
die glocken übertönen
das getrommel

und wiedermal setzt sich die kirche gegen die heiden durch. smilies/grin.gif
...
geschrieben von Andrea D Alessandro, May 31, 2007
Ich hab mal nach "Afropfingsten" gegoogelt - Muss das ein Spektakel und eine Atmosphäre gewesen sein!

Na ja, viele "predigen" in ihren Liedern ja auch den Glauben, den Frieden und die "Brüderlichkeit. Wenn dann noch Kirchenglocken dazu läuten, höre ich eher eine Symbiose zwischen ihnen und dem Rhytmus der Instrumente und des Gesangs.

Irgendwie magisch und mystisch...

Bis dann,
Andrea





...
geschrieben von Markus Sulzberger, May 31, 2007
Hallo Sonja

nun, das wäre auch eine interpretation. aber eigentlich schien es mir, als ob die trommeln so lange geschlagen wurden bis die glocken zu läuten begannen.... und jetzt ist klaus mit seiner version an der reihe... smilies/smiley.gif


markus
...
geschrieben von Heike Gewi, May 31, 2007
18. Afro-Pfingsten Festival in Winterthur

FairFair ist ein Markt (Fair) zum Thema „fair“ (Fairness) im Rahmen des 18. Afro-Pfingsten Festivals. Am 25. und 26. Mai 2007 feiert FairFair seine Premiere und bildet einen wichtigen Akzent des Afrika-Marktes / Welt-Bazars. Diese Veranstaltung zieht jedes Jahr mehr als 50'000 BesucherInnen an und findet in wunderschöner Atmosphäre auf Plätzen der Altstadt Winterthurs statt. MSF wird daran teilnehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit mit uns am Informationsstand zu diskutieren! Im Programmzelt berichtet Karin Hartmann über ihre Arbeit mit MSF in Bunia, DRC am Freitag, 25. Mai, um 15 Uhr und zeigen wir einen Film über unsere Projekte am Samstag, 26. Mai, um 12 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Links:
www.afropfingsten.ch


Ist ja toll was los bei Euch in Winterthur, Markus!

Afropfingsten..
Schwarze Trommler beengen
weisse Maerkte? - Oh, Gott!

Vorurteile? - Nein! Nur eine moegliche Interpretation.

Heike
...
geschrieben von Klaus Stute, May 31, 2007
...bin ich schon dran?
...muss ich?

:-)

Gut. Die Absicht den Übertönens darf den Glocken natürlich nicht unterstellt werden - aber vielleicht die des Untermalens

afropfingsten -
manche session
mit glockengeläut

Klaus
...
geschrieben von Beate M. Conrad, May 31, 2007
Hallo Markus,

das ist toll und lädt richtig zum Experimentieren ein. Hier einmal eine frei improvisierte African-American 'Spiritual Jam Session' aus der Entfernung:

Pentecost jammin'
until the break of dawn - the bells
ring a ding dang dong ...

Tja, Klaus, hättest Du noch etwas gewartet. Du weiß doch, daß die hinterm Teich ein bißchen länger schlafen, gell! smilies/wink.gif

LG Beate
...
geschrieben von Klaus Stute, May 31, 2007
Oh ja: super! Dagegen wohnt den bisherigen Versionen ja fast etwas Naserümpfendes inne - oder sagen wir: das europäisch Steife.

Also wir haben verstanden: immer schön locker bleiben!
:-) Klaus
...
geschrieben von Heike Gewi, May 31, 2007
Lieber Markus!
Uebertoenen die Glocken die Trommeln? Oder die Trommeln das Laeuten? Ich glaube, Markus wollte etwas anderes ausdruecken. Es (Dein Gedicht) erinnert mich eher an das "Pfingstwunder":
Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die wunderbare Fähigkeit der Jünger, in allen Sprachen zu sprechen und alle Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihrer Natinalität und Ethnizität anzusprechen.


http://www.forums9.ch/kirchen/...entag.htm

Die Trommler od.Musikanten od.Sänger sind geladene Gäste. Einander verstehen und nicht ausgrenzen:
whitsuntide/before singing there was suffer/praise the lord.

#1: Omar Pene/Senegal
sendet seine sanften Botschaften für Vernunft und Menschenliebe aus. Die wolofsprachigen Texte treffen besonders bei senegalesischen Jugendlichen den Nerv und bestätigen sie in ihrem eigenen Erleben.

#2: Otongo Zimba/Ghana
Seine musikalischen Geschichten, in der Frafra-Sprache sowie in Pidgin-Englisch und zuweilen als Sprechgesang vorgetragen, berichten über das alltägliche Leben.

#3: Dobet Gnahore/Elfenbeinkueste
Sie vermittelt in den Sprachen Bété, Lingala und Wolof ein Bild ihres ganz eigenen Afrikas und singt offen über die Liebe, den Tod, die Ausbeutung der Frauen und Kinder in Afrika.

Abdurahman Aden: Die Trommel: Kehle der Kultur

Die Trommel hat, ähnlich wie Wort und Schrift, eine Mitteilungswirkung. Die Trommelsprache kann durch ihre verschiedenen Tonstufen gezielt Mitteilungen verbreiten. Hat die Buchstabenschrift den Vorzug, die Nachrichten länger aufzubewahren, so kann die Trommel sie schneller verbreiten. Sie war geradezu zum organischen Symbol der afrikanischen Dorfgemeinschaft geworden wie einst im Leben des europäischen Dorfes die Kirche.
Ein Afrikaforscher berichtet, daß die Nachricht vom Fall Khartums zu Anfang dieses Jahrhunderts innerhalb von 24 Stunden von afrikanischen Trommeln landesweit gemeldet wurde. Das zeigt die Bedeutung der Trommel als Übermittlerin von Nachrichten und auch von Warnsignalen. Die Trommel erwies sich als eine Geheimwaffe für die die Afrikaner, die als Sklaven nach Amerika und in die Karibik verschleppt und verkauft worden waren.


Wunderbare Hoerkostproben der Djembe sind online nacherlebbar. Fantastisch!!!

Die Djembe, die mit der bloßen Hand ohne Trommelstöcke gespielt wird, hat sich aber von all diesen, sehr verschiedenartig klingenden Trommeln außerhalb Afrikas am meisten durchgesetzt, da sie die größte Bandbreite an verschiedenen Klängen ermöglicht und deshalb nicht umsonst auch als die "sprechende Trommel" bezeichnet wird.
Die kelchförmige Holztrommel, die mit Ziegenhaut bespannt ist, wird von den Volksgruppen der Malinke, Bambara und Sousou als wichtigstes Musikinstrument in Verbindung mit anderen Instrumenten und Trommeln gespielt.




Afropfingsten/Wenn die Trommeln sprechen/hoeren wir zu.

Gruss
Heike smilies/wink.gif
...
geschrieben von Markus Sulzberger, May 31, 2007


Hallo zusammen

Herzlichen Dank für die rege Beteiligung und die Links smilies/smiley.gif obenstehend ein Foto von unserem Stand der direkt anschliesend an die von Heike zitierten 'medcins sans frontiers' plaziert war.

lg markus
...
geschrieben von Beate M. Conrad, May 31, 2007
Das hast Du wunderbar recherchiert, liebe Heike. Man/frau spürt Deine Begeisterung! Ich lese Markus Text ungefähr so: Im gemeinsamen Rhythmus drückt sich die Spiritualität und der Einklang aus, der sogleich auch ein sich abwechselnder Vielklang sein kann. Das gilt für ethnische Gruppen, die Kulturen, Nationalitäten und (wenn man so will) für die Glaubensrichtungen mit dem Blick auf Pfingsten als m.E. erhellendes Element in Richtung: Einheit und Diversität - Vielklang und Spiritualität in all seiner Lebendigkeit. Und das Foto vom Stand bekräftigt das Haiku und das Erfahrene. Tja, Markus, da hast Du uns alle hier mit etwas ganz Lebendigen angesteckt! Schön ist das!

Hinsichtlich der Präzision in der Formulierung und der Situation vor Ort ginge vielleicht auch:

Afropfingsttrommeln
über den Marktplatz
Glockenklang

??

Und als Beigabe noch der deutsche Ableger der weiter oben eingestellten African-American Version:

Afropfingsttrommeln
bis es hell wird - die Glocken
bing, bim, bam - ein Klang.

Liebe Grüße an alle
Beate

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