... geschrieben von Walter Mathois,
October 20, 2009
inspiriert von Bea Conrad. Danke Walter
... geschrieben von Walter Mathois,
October 20, 2009
Kommentar einer Schreibfreundin:
arbeitsplätze verschwinden die plattenbauten
... geschrieben von Beate M. Conrad,
October 24, 2009
Wenn ich das richtig sehe, lieber Walter, versuchst Du eine Art Symmetrie (gespiegelt ins Gegenteil) zum Text, der Dich angeregt hat: Kündigungen --> Arbeitsplätze (vorhandene oder vielleicht sogar neue) in den neuen Bundesländern (dafür stehen sicherlich die Plattenbauten). Der Ausgangstext bietet zudem eine Art Analogie von der Naturanschauung (Wasserwelle, die über die Stadt geht) und dem kulturellen Alltagserleben von Menschen. Diese Konstruktion, meine ich, macht den wesentlichen Teil (den "Haikucharakter") im Ausgangstext aus. Was wäre da für Deinen Text in der von Dir gezeichneten Umgebung die natürliche Analogie bzw. Gegenüberstellung?
... geschrieben von Walter Mathois,
October 28, 2009
Liebe Bea,
Vielen Dank für Deine Betrachtung.
Nun ich sehe hier wieder das System….nicht das politische…. der Anstoß die Kündigungen arbeitsplätze verschwinden ~ daraus folgt, leider, dass sich die joblosen Menschen/Familien selbst die Wohnungen in den „Plattenbauten“ („Plattenbauten“ als Klischee….in diesem Fall – leider – die asbestverseuchten Bauten in der ehem. DDR, wobei auch HIER in Österreich solche denkwürdigen „Bauwerke“ bestehen/bestanden) nicht mehr leisten können…z.B.: 650 Euro für 80 qm…. die Bauten stehen nun leer…. ….werden sie abgetragen ?…. ~ verschwinden die plattenbauten ~ im Idealfall ja…sie machen Platz für menschenwürdige Wohneinheiten, oder Naturflächen…neue Jobs entstehen im Baugewerbe, Landwirtschaft…. ….Beschäftigung steigt…. ….die Menschen beziehen die neuen Wohnstätten. …der Kreislauf schließt sich.
Liebe Grüße Walter
... geschrieben von Beate M. Conrad,
November 04, 2009
Ja, "verschwinden" hat hier Scharnierfunktion, lieber Walter, das ist klar und Deine Ausführung gut nachvollziehbar. Man könnte das also so belassen.
Was mich hier dennoch bewegt: Wie mache ich mir diesen Text als Leser zugänglich? Auf der gedanklichen und idealen, respektive abstrakten Ebene kein Problem. Die hast Du sehr gut beschrieben. Aber was s e h e ich bei "Arbeitsplätze verschwinden"? Wie erfahre ich das anschaulich im sprachlichen Ausdruck, also im Dargestellten dieses Textes? Bei "verschwinden die Plattenbauten" wäre ein Abreißen oder ein ganz allmähliches Zerfallen möglich. Und für den ganzen Text: Was erfahre ich als Leser über das Direkte hinaus? Was macht das Unausgesprochene aus? Gibt es hier ein Bild, das im Leser nach der ersten, zweiten Texterfahrung erst entsteht?
Sprich ganz generell: die Gratwanderung zwischen Gedankenlyrik und Haiku.
Wie wirkte, was veränderte sich im Vergleich bspw. bei: Arbeitsplätze / verschwinden / im Nebel Plattenbauten oder bei: Arbeitsplätze / im naßkalten Nebel / die Plattenbauten
Und wenn wir's zudem in einen kulturellen Zusammenhang in der Jahreszeit unter dem Aspekt anschauliche Korrelative für "keine Arbeitsplätze, Ausverkauf" erweiterten, dann wäre vielleicht
Zum Tag der Arbeit: / Die Krähen kreisen über / den Plattenbauten.
eine weitere Möglichkeit, nicht wahr? LG Beate
... geschrieben von Walter Mathois,
November 05, 2009
Liebe Bea,
vielen Dank für diese Betrachtung.
Doch...wie läßt sich das "nichts" bildlich darstellen? Hier bin ich etwas ratlos. Vielleicht:
stellenangebote verschwinden die plattenbauten
betriebskantinen verschwinden die plattenbauten
Meinung ?
Liebe Grüße Walter
... geschrieben von Beate M. Conrad,
November 15, 2009
Vielleicht Schlange vorm Arbeitsamt, lieber Walter?
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Danke
Walter