Guten Morgen Heike, ja, Du hast recht; beim Schreiben hatte ich das gleiche mulmige Gefühl. Ich ändere das ab in »bauschen«. Danke für Deinen Anstoß.
mfg Joseph
... geschrieben von Heike Gewi,
May 30, 2008
Die Wolkensegel bauschen sich in die Bläue – treiben auf mich zu.
Nachhall bei mir: Gott, den Himmel haben sie schon eingenommen...und jetzt noch mich! Klingt auch nach "Kissenschlacht", die Atemnot macht
LG - Heike
... geschrieben von Joseph Kandl,
May 30, 2008
Hi Heike, ja, da ist einer in der Klemme, da kommt evtl. etwas auf ihn zu; da braut sich was zusammen.
LG - Joseph
... geschrieben von Horst Ludwig,
May 30, 2008
Mit dem Wegfall von "blähen"(welches durchaus nicht nur auf bestimmte Bedeutungen eingeschränkt ist [meine ich jedenfalls], vor allem nicht das reflexive "sich blähen"! [ich, liebe Heike, denke da seltsamerweise an Unterwäsche an der Wäscheleine, und das ist nahe genug an sich blähenden Segeln, meine ich, — was immer dagegen der bebrillte Dr. Freud zu unseren jeweiligen Sichtweisen mit seiner seinerseits verengenden Sichtweise zu sagen hätte!]) geht aber eine gute Zusammenlautung verloren. Der audiale Vorteil (mit dem "sch" von "bauschen") ist bei der Entfernung des Beobachteten doch wohl weiter hergeholt, während mich jedenfalls das "bläh-" eher visuell anspricht (s.o.) und damit die Entfernung besser zur Sprache bringt. — Ich möchte vorschlagen, auf der Diskussionsseite den originalen Text zu lassen, so daß man immer die Vorschläge damit und miteinander leicht vergleichen kann. — Ob "die" statt "der" eine Bereicherung ist, — ich bin da nicht so sicher. Aber es kommt eben darauf an, was genau der Autor dem Leser vorsetzen will.
... geschrieben von Joseph Kandl,
May 31, 2008
Hallo Horst, danke für Deinen Kommentar. Nun bin ich verunsichert.
Mit dem Wegfall von "blähen" geht aber eine gute Zusammenlautung verloren.
Die Ursprungsversion lautete:
Die Wolkensegel blähen sich in der Bläue – treiben auf mich zu.
Die von Heike angesprochene Assoziation zu den »Bohnenwinden« drängt sich doch nicht sogleich auf, da in der Eingangszeile ja Segel angesprochen sind und die blähen sich, wenn nicht gerade Flaute ist. Mit geblähten Segeln kann man Kurs halten und kommt nicht sogleich auf Abwege/-winde. In der Bläue bleibt – es spielt sich alles oben ab. Ich stelle also die erste Version wieder ein.
Danke Heike und Horst Joseph
... geschrieben von Heike Gewi,
May 31, 2008
Bravo, Joseph! - Feuertaufe (?) bestanden. Meine Gedanken gingen auch viel mehr in Richtung Comic...zu dem Du mich inspiriert hast. Danke zurueck, Heike
... geschrieben von Heike Gewi,
May 31, 2008
P.S.: Bloss nicht "umblasen" lassen!
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Bei "blaehen" denk' ich an Bohnen und "Winde".
puffy clouds
today in sail-shape..
taking turns
LG - Heike