... geschrieben von Markus Sulzberger,
November 17, 2008
Hallo Klaus
du schreibst von Glas - scheinst aber von dem ganzen Fass zu sprechen
Ich stelle mir den einsamen Klaus sinnierend auf der Veranda vor, oberhalb der Halbmond und unterhalb das halbleere Glas und daneben die leere Flasche die dem leeren Fass im Keller antwortet
... geschrieben von hans lesener,
November 17, 2008
Da sehe ich Dich , lieber Klaus , genau wie Markus es beschrieben hat, sinnierend auf der Veranda sitzen und dem Mond zuprosten ! Schön , dass Du Dein Glas als halbvoll und nicht als halbleer beschreibst. Wahrscheinlich ist auch der Mond "halbvoll" , weil zunehmend; jedenfalls würde das gut passen. Ob das auch auf den Autor zutrifft ? Eigentlich ist das haiku dafür zu geschliffen und zu sorgfältig formuliert ; also : halbvoll ganz toll !
Hans.
... geschrieben von Klaus Stute,
November 17, 2008
Bislang hab ich ja lediglich ein Glas zur Verfügung gestellt für Betrachtungen aller Art, lieber Markus, und mich da rausgehalten.
Aber ich stelle fest, dass du derzeit eine aphoristische Ader pflegst und unter anderem offenbar darüber nachdenkst, ob Mutmaßungen über leere Fässer dieselben zum überlaufen bringen.
Sag mir Bescheid, wenn du es herausbekommen hast. :-) Klaus
... geschrieben von Klaus Stute,
November 17, 2008
Hallo Hans, ich gehe davon aus, dass der Halbmond im Sprachgebrauch immer halb voll ist - und höchstens mal mit "schon" halb voll oder "noch" halb voll beschrieben wird. Das heißt - für unseren Aphoristiker: der Halbmond kennt keine Leere.
Daher die Frage nach der Andersartigkeit bzw. Notwendigkeit der Differenzierung. Und die entsprechende Antwort.
Klaus
... geschrieben von Andrea D Alessandro,
November 17, 2008
Klasse Idee, Klaus! Auch ich sehe dich da gleich auf der Veranda, dem Balkon oder wo auch immr sitzen und dem Mond zuprosten. "Ach, du mein alter Kumpel, wie schön, dich hier zu haben" Na ja, hört sich vielleicht ein bissel kitschig an und melancholisch an, aber so ist das halt nun mal, gell
Das Wörtchen "antworten" gefällt mir allerdings nicht so gut. Der Klang stört mich ein bisschen, zu hart für dieses atmosphärische Bild des Haiku. Sorry, ich weiß, dass ich ständig am Klang von Worten herum meckere...
halb voll - ich proste dem Mond zu
Aber somit wäre der Autor wieder Subjekt dieses Haiku, und ich vermute mal, dass du, Klaus, das gar nicht wolltest.
Mir gefällt das Bild, das sich mir bietet sehr. Und der Nachhall trifft mich wie ein Gong
Schönen Abend und bis dann, Andrea
... geschrieben von Walter Mathois,
November 20, 2008
Hallo Klaus,
ne Du, hierzu fällt mir nix mehr ein. Drei Tage hindurch habe ichs gelesen. Danke! Es ist wunderbar. Schlicht und schön, auch wenn Du das Glas antworten läßt.
symbolisch proste ich Dir zu, mit meinem Zweigelt
Liebe Grüße Walter
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du schreibst von Glas - scheinst aber von dem ganzen Fass zu sprechen
Ich stelle mir den einsamen Klaus sinnierend auf der Veranda vor, oberhalb der Halbmond und unterhalb das halbleere Glas und daneben die leere Flasche die dem leeren Fass im Keller antwortet