Hallo Beate, ist das nicht paradox sich in der Stille nach Stille sehnen? Ganz steig ich nicht dahinter. Es handelt sich hier offensichtlich um zwei Qualitäten von Stille. Die Stille nach dem Sturm ist eben erst eingetreten. Der Sturm hat vor kurzem noch getobt und jetzt ist es ruhig, nur das Sturmgetöse klingt im Innern noch nach. Es ist eine Stille in der man weiß, dass es irgendwann, vielleicht schon bald wieder, neue Stürme geben wird.
Die Sehnsucht sucht hier sehnlichst eine andere Stille; eine Stille welche nicht immer wieder von wehenden Stürmen der Außenwelt unterbrochen wird. Stille in der Zurückgezogenheit von der Welt, Stille in der Meditation, in der kontemplativen Betrachtung.
Das Sehnen nach Stille kann aber auch ganz einfach eine Stille meinen, in der derartige Stürme, denen man bisher immer wieder standhalten musste, abwesend sind und nicht mehr auftreten – eine dauerhafte Stille. Diese Version scheint mir passender als die weltflüchtige Stille.
Bei näherer Betrachtung ist es dann doch verständlich, wenn man sich in der Stille nach Stille sehnt – es ist eben eine andere Stille. So kann es gemeint sein …
Freundliche Grüße Joseph
... geschrieben von Heike Gewi,
June 17, 2008
das innere gleichgewicht wieder finden in der auesseren stille... hervorragend, Beate, und sehr meditativ.
LG - heike
... geschrieben von 1o2 1o2 1o2,
June 17, 2008
In Kyoto bin ich – beim Schrei des Kuckucks sehne ich mich nach Kyoto. (Basho)
Die Stimmung ist bei Dir, liebe Beate, und bei Basho dieselbe. Das Kyoto, das Basho antraf, war nicht das, das er sich erhofft hatte. So geht es Dir auch mit der Stille.
Herzlich Rudi
... geschrieben von Walter Mathois,
June 20, 2008
Hallo Beate,
meine Empfindung:
In der Stille nach dem Sturm ersehne ich Ruhe.
???
Liebe Grüße Walter
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ist das nicht paradox sich in der Stille nach Stille sehnen?
Ganz steig ich nicht dahinter.
Es handelt sich hier offensichtlich um zwei Qualitäten von Stille.
Die Stille nach dem Sturm ist eben erst eingetreten. Der Sturm hat vor kurzem noch getobt und jetzt ist es ruhig, nur das Sturmgetöse klingt im Innern noch nach. Es ist eine Stille in der man weiß, dass es irgendwann, vielleicht schon bald wieder, neue Stürme geben wird.
Die Sehnsucht sucht hier sehnlichst eine andere Stille; eine Stille welche nicht immer wieder von wehenden Stürmen der Außenwelt unterbrochen wird. Stille in der Zurückgezogenheit von der Welt, Stille in der Meditation, in der kontemplativen Betrachtung.
Das Sehnen nach Stille kann aber auch ganz einfach eine Stille meinen, in der derartige Stürme, denen man bisher immer wieder standhalten musste, abwesend sind und nicht mehr auftreten – eine dauerhafte Stille. Diese Version scheint mir passender als die weltflüchtige Stille.
Bei näherer Betrachtung ist es dann doch verständlich, wenn man sich in der Stille nach Stille sehnt – es ist eben eine andere Stille.
So kann es gemeint sein …
Freundliche Grüße
Joseph