... geschrieben von Markus Sulzberger,
May 08, 2007
Hallo Katharina
was ist die dritte Zeile?
lg Markus
... geschrieben von Katharina Gerber,
May 09, 2007
Hallo Markus
die dritte Zeile ist Wachstum im Verfall und zunehmender Verfall in einem, ein Kreislauf.
lg Katharina
... geschrieben von Markus Sulzberger,
May 09, 2007
Hall Katharina
könnte man sagen, dass die dritte zeile die oberen beiden kommentiert? markus
... geschrieben von Katharina Gerber,
May 09, 2007
Hallo Markus
Das könnte man wohl und dann wäre das nicht so haiku-like, oder?
Katharina
... geschrieben von Heike Gewi,
May 09, 2007
Liebe Katharina, es ist eigentlich immer etwas Erstaunliches, wenn Altes nochmal gruent. Wenn Du 'knorrig' schreibst, dann sagt das schon 'sehr alt' und 'am Verfall' - waere somit eine Dopplung. Und das Moos gruen ist, muss auch nicht erwaehnt werden.
Noch ein Fruehling - Auf knorriger Rinde Moos.
?
LG Heike
... geschrieben von Markus Sulzberger,
May 09, 2007
Hallo Katharina
darin unterscheidet sich das Haiku zu anderen gedichtformen, dass es einen erlebten Moment beschreibt und nicht ein par Gedanken zu etwas. Die dritte Zeile wie sie jetzt steht sollte eigentlich der Nachhall sein. Ich habe im Moment keinen besseren Vorschlag oder vielleicht sowas:
auf dem chefpult/von moos bewachsene/knorrige rinde
gruss makus
... geschrieben von Katharina Gerber,
May 09, 2007
Liebe Heike
Gefällt mir sehr gut, dein Vorschlag! Die Doppelungen sind in der Tat überflüssig, wenn ich die Zeilen von etwas weiter betrachte. .
Herzlichen Dank! Katharina
... geschrieben von Katharina Gerber,
May 09, 2007
Hallo Markus
Das ist wohl der Teil, der mir am schwersten fällt und noch einige Übung braucht, darauf zu vertrauen, dass die Zeilen das ihrige selber mitteilen.
Herzlichen Dank für deinen Vorschlag! Vielleicht wächst bei mir dadurch noch eine eigene Version.
Liebe Grüsse Katharina
... geschrieben von Andrea D Alessandro,
May 10, 2007
Hallo Katharina,
das wird schon! Es geht doch auch Haiku-Schreibern, die sich an diesen kleinen Texten schon länger versuchen noch so, dass sie "Fehler" machen (ob man in einem Haiku Fehler überhaupt machen kann, sei jetzt mal dahin gestellt), zu interpretierend schreiben, oder, dass das was man eigentlich ausdrücken will, gar nicht in Worte zu fassen ist und man völlig am Sinn vorbei schreibt.
Markus Idee einen Chef mit ins Spiel zu bringen, gefällt mir sehr gut. Wie stellt man sich einen Chef vor? Oft "knorrig" und hart, aber irgendwo hat er doch auch seine "weichen" menschlichen Seiten. Auf diese Fährte könnte das Haiku dann den Leser locken, man denkt über den Chef nach - Aha, der ist ja gar nicht so starr und unbiegsam, wie es den Anschein hat. Und -zack- haben wir den Nachhall! Na ja, jedenfalls hallt es in mir nach
Bis dann, Andrea
Kommentar schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.
was ist die dritte Zeile?
lg Markus