Neujahrsgruß - ins Champagnerglas fallen Schneeflocken
... geschrieben von Gabriele Brunsch,
December 10, 2008
Liebe Heike,
Ich freue mich, wieder von Dir zu lesen. Dein Neujahrsgruß verwirrt mich etwas. Die alte Version ist ganz klar, bei der neuen sehe ich eine Unvereinbarkeit von "Flocken" mit dem Wort "perlen". Flocken werden doch erst perlen, wenn sie wieder zu Wasser geschmolzen sind... Aber vielleicht ist es ja genau das, was Du sagen möchtest, dass die Schneeflocken das Perlen schon in sich tragen. Es perlet im Champagnerglas, es perlt im Kopf, und nun perlen bald die Schneeflocken. Interessant finde ich, dass Du ein "Gläserpaar" nennst, den Champagner habe ich natürlich nur aus der urspr. Fassung entnommen.
Es sind zwei Menschen, die einander mit den Gläsern zuprosten, sie sind im Freien, sie bestaunen das Feuerwerk (?) und es schneit.
Um mir vorzustellen, dass sich Schneeflocken auf dem schmalen, langen Glas niedersetzen um dann abzuperlen, muss ich mich schon ein wenig anstrengen. Stehen die Gläser still auf dem Tisch?
Vielleicht stehe ich aber auch einfach furchtbar auf der Leitung.
Neujahrsgruß Wir kosten von perlenden Schneeflocken
kosten/schlürfen
Liebe Grüße :-) Gabriele
... geschrieben von Heike Gewi,
December 10, 2008
Vielleicht sollte ich den "Gruß" durch -post ersetzen?
Oje!
... geschrieben von Gabriele Brunsch,
December 10, 2008
Liebe Heike,
hast du vielleicht das Bild auf einer Postkarte beschrieben?
Gabriele
... geschrieben von Heike Gewi,
December 13, 2008
Ja und Nein.
Neujahrspost - vom Gläserpaar gleiten Schneeflocken
Ich wollte noch frecher sein und schreiben:
Gläserpaar durchweicht von Schneeflocken... Neujahrspost
[So'ne Art SOS-Telegrammstil; also schnelle Spruenge ins warme Haus!]
;-)) Heike
... geschrieben von Beate M. Conrad,
December 17, 2008
Es käme wohl darauf an, wie Du, liebe Heike, die Akzente nun setzen möchtest. Mir sind zu Deinem Ansatz folgende Variationen eingefallen:
Gruß zum neuen Jahr. Zwei Champagnergläser (stehn) im Schneegestöber.
Neujahrs-SMS und ein paar Schneekristalle im Champagnerglas.
... geschrieben von Klaus Stute,
December 17, 2008
Ich denk ja immer an die Schneeflocken, die zwischen Champagnergläsern zerplatzen. Aber das sind natürlich Rückblicke - auf frühere haiku-Momente.
Klaus
... geschrieben von Heike Gewi,
December 17, 2008
Sehr wohl, Beate. Ganz meiner Meinung. Mein Dilemma is ja imma, det...
Bei der Ursprungsvariante (die spontane ART), musste ich an die Papierkarten von frueher denken, die in einen Umschlag gesteckt werden, schnell vor Ort heraus geholt werden (nicht wegen der eventuellen Geldgeschenke!), sondern des Absenders wegen. "ins Champagnerglas fallen" > da sie vom Papier aufgesaugt, "vernascht" werden. In der heutigen Zeit sind lamierte(?) Karten gebraeuchlicher (?). Oder nicht! Was weiss ich, ich lebe schon lange hier. Aus der Erinnerung geschrieben, diese Moren (Walter, bist Du da?).
Die Nano-Technologie und DriOff-Jacken, liebe Gabriele, machen "perlen" moeglich. Natuerlich geht es mir auch um eine Anspielung auf das Kostbare (der liebe Gruss - erwartet oder nicht; der Schnee, der kaum faellt - ein Gestoeber war's nicht/Amnesie meinerseits?; nee, keine Erinnerung dran - oder das vermutlich teure Getraenk zum gegebenen Anlass)... Kann/darf sich der Leser selber suchen ;-)
Gefaellt mir sehr, der gemachte Vorschlag, aber ohne Klammern - mal wieder Verben verwenden, die jetzt immer seltener werden (scheinbar):
Gruß zum neuen Jahr. Zwei Champagnergläser stehn im Schneegestöber.
Da obiges Haiku eigentlich das hokku zu einem neuen Renku ist, war mir Eure Meinung sehr wichtig. Danke dafuer!
Im Briefwechsel mit Walter also meine "Suggerierung": [wegen po-pa-pe > bitte laecheln!]
Neujahrspost - vom Gläserpaar perlen Schneeflocken
Vorlaeufige Endfassung!
Mensch, Klaus, wer laesst/liess denn da was platzen?
;-))
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Neujahrsgruß -
ins Champagnerglas fallen
Schneeflocken