... geschrieben von Gabriele Brunsch,
October 13, 2008
Lieber Markus,
...zu seinesgleichen...
das hat etwas vom s e g e l n in sich, wenn ich dem sprachlichen Rhythmus des Wortes nachlausche. Es ist wie das Herunterschweben selber.
Obwohl mir das Wort seinesgleichen eigentlich nicht gefällt, finde ich es hier sehr gelungen.
Das Bild ist begrenzt... Farbe, Blatt, segeln, viele Blätter... und doch sehe ich (meine Fantasie!) eine Straße gesäumt mit Platanen, da sind Kaffeehäuser, die Tische im Freien noch von Sonne überstrahlt, vereinzelt sitzen noch Leute draußen und genießen die Stunde.
Ein schönes Haiku...
Gabriele
... geschrieben von Markus Sulzberger,
October 14, 2008
Hallo Gabriele es ist nur eine Platane die da vor mir im Hof steht und gestern trafen sich dort zwei junge Mütter mit ihren Babies und die krabbelten durch das gelbe Laub. Platanen sind ja Bäume unter denen man sich gerne vesammelt. Oftmals stehen sie in Gartenrestaurants und spenden ein schattiges Dach im Sommer und im Winter werden sie dann zuückgeschnitten, damit die Sonne besser durchkommt. Mit 'sonnengelb' versuchte ich etwas über die Qualität des Blattes auszusagen und 'seinesgleichen' macht halt einen Bezug zur Platonischen (Platanischen? Liebe, die nur unter gleichen möglich ist, eben unter den Sonnengelben
Markus
... geschrieben von Horst Ludwig,
October 18, 2008
Mir gefallen die sanften Stabreime und die Assonanz. Ich würde vielleicht statt des definiten den unbestimmten Artikel benutzen. Das gäbe dem Text noch mehr klangliche Einheit. Aber klanglich ist er, wie er ist, ein ungemein feines Werk.
... geschrieben von Markus Sulzberger,
October 23, 2008
Hallo Horst Ludwig
wie man gut erkennen kann wurde der Ratschlag dankbar eingebaut. Es freut mich, dass etwas von der Stimmung, die ich da vor dem Fenster erleben durfte einfliessen und wahrgenommen werden konnnte.
Markus
Kommentar schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.
...zu seinesgleichen...
das hat etwas vom s e g e l n in sich, wenn ich dem sprachlichen Rhythmus des Wortes nachlausche. Es ist wie das Herunterschweben selber.
Obwohl mir das Wort seinesgleichen eigentlich nicht gefällt, finde ich es hier sehr gelungen.
Das Bild ist begrenzt... Farbe, Blatt, segeln, viele Blätter... und doch sehe ich (meine Fantasie!) eine Straße gesäumt mit Platanen, da sind Kaffeehäuser, die Tische im Freien noch von Sonne überstrahlt, vereinzelt sitzen noch Leute draußen und genießen die Stunde.
Ein schönes Haiku...
Gabriele