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Weinlese
© 1o2 1o2 1o2   
13. 10. 2008
Weinlese
Trauben, Blätter, Abendsonne, Wangen…
alles rot
Kommentare (25)Add Comment
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, October 13, 2008
...ich sag jetzt sehr wenig, weil ich das Bild der Befangenheit, der Verführung, der Glut nicht zerstören will....
Nicht das andere... aber dieses und einfach.....



wunderschön!

Gabriele
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 14, 2008
Liebe Gabriele,
es freut mich, wenn Dir mein Text Freude bereitet hat. Ich selbst bin aber nicht ganz sicher, ob er von anderen Lesern nicht kritisch betrachtet wird, ob er formalen Kriterien stand hält. Die zweite Zeile ist sehr lang. Vielleicht wäre die klassische Dreierreihung (aller guten Dinge sind drei) besser gewesen.
Es mag auch Leser geben, die nicht so viel Nachhall empfinden und meinen: "Es ist schon alles gesagt." Der Text ist nicht verschlüsselt. Er malt ein rotes Bild. Reicht das Bild für ein Haiku aus?
Nun gut, Rot drückt Lebensfreude und Erotik aus, aber ob das als Nachhall in jedem Leser bleibt?
Siehst du, so bin ich selbst oft im Zwiespalt, denn ein Haiku soll ja vom Leser als "Co-Autor" quasi mitgestaltet werden.

Herzlich
Rudi
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, October 14, 2008
Lieber Rudi,

Ich bin manchmal sehr spontan. Da ich direkt hinter meinem Haus Weinberge habe und das von Dir gemalte Bild gerade so schon gesehen habe, freute ich mich - ohne an die Haikukompositionsvorgaben zu denken.
Das darf ...
Natürlich fallen mir jetzt, wo Du selber den Anstoß gibst, noch andere Dinge auf.
Ich habe ein wenig drüber nachgedacht und versucht, wie man es zusammenzurren könnte, ohne dass der Kern verloren geht.

Vielleicht probierst du ein wenig herum:

Abendlese
Trauben, Blätter, Wangen,
alles rot


oder

Lese am Abend
Trauben, Blätter, Wangen,
in rot getaucht

Der Nachhall ist wohl nur der Genuss, wenn man sich vorstellt, dass nach der mühevollen Lese am Abend so als Abschiedsgeschenk sich dieses Rot über allem ausbreitet, bzw. sich so gemeinschaftlich präsentiert... und die Wangen sicherlich nicht nur vom Sonnenschein, sondern auch vom Zwischenmenschlichen, was bei so einer Lese durch die vielen oft einander fremden Menschen vorkommen mag.

Du siehst, es ist wert noch dran zu arbeiten.

Ich bin gespannt...

Liebe Grüße
Gabriele

...
geschrieben von Klaus Stute, October 14, 2008
Ich muss Gabriele widersprechen: jede Änderung würde das haiku im wahrsten Sinne des Wortes "nüchterner" machen. Gerade die letzte Zeile hat es "in sich". Entschuldige Rudi, wenn ich sie zur Verdeutlichung etwas platt auswalze: "alles (so schön) rot (hier)".

Genau: die Farbe bezieht sich auch auf das im ... "verschwiegene" ein oder andere Gläschen.

Im Nachhall steht aber gar nicht mehr die Farbe - auch nicht ein haiku-Moment von Weinseligkeit. Hier wird klar, dass die Beschreibung auf einer aktiven Teilnahme beruht, und dass diese mit großer Dankbarkeit genossen wird. Es ist das "Kosten" von ein wenig Glück in einem einfachen, überschaubaren und vielleicht sogar mitgestalteten Rahmen.

Und wir zählen nochmal nach: es braucht nur eine Handvoll Dinge.

Klaus
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 14, 2008
Wie ich sehe, kennst Du Dich in der Weinlese aus, Klaus.
Bei uns ist es so:
Freunde und Verwandte helfen mit, besonders, wenn die Wetterlage feucht wird und Fäulnis droht (war diese Monat aber nicht so). Die Besitzer des "Wengert" lassen sich nicht lumpen, stellen Tische und Bänke auf und bewirten ordentlich. Natürlich muss Wein ausgeschenkt werden bei der Weinlese. Mineralwasser oder gar Bier würden nicht zur Situation passen. Und wenn man durstig ist und zu schnell trinkt, stapft man schon ein wenig schwerfälliger im Wengert herum und hat auch eine frische Gesichtsfarbe.
Das kleine Glück, die Freude an der Handvoll Dinge, die Vorfreude auf den Wein, der in absehbarer Zeit aus dem Fass verkostet werden kann, schwingt mit. Es braucht nicht viel glücklich zu sein bei der Weinlese. Das hast Du schon richtig empfunden. Und man ist fröhlich, obwohl die Arbeit in einer Steillage beschwerlich sein kann.

Herzlich
Rudi
...
geschrieben von Walter Mathois, October 15, 2008
Ja ,lieber Rudi,
Dein Haiku spricht mich an. Der rote Moment, der wirklich rote Moment dringt in die Seele und ins Hirn.
Ich schwebe voll in der Erinnerung...Mitte Oktober...Weinlese....Müller-Thurgau....klebrige, kalte Finger....Zum Frühstück im Weingarten: Grammlkas aufs Brot und Wein aus dem Doppler (Grammlkas = Grieben durch den Fleischwolf und mit Schmalz vermengt; Doppler = Wein aus der 2-Liter-Flasche).

Hierzu nur ein Gedanke:
die finger kleben
an der rebschere
hängt eine traube

Danke, Rudi

Liebe Grüße
Walter
...
geschrieben von Angelika Wienert, October 15, 2008

Das Weinlese-Haiku gefällt mir gut.


Schön auch die Schilderung der Weinlese im Kommentarteil "...Freunde und Verwandte helfen mit ...".
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 15, 2008
Meine Lieben,

herzlichen Dank für die weiteren Kommentare.
Dir Walter, möchte ich noch sagen, dass mich besonders beeindruckt hat, dass die zweite Zeile in Deinem Text eine Scharnierzeile ist: Sie kann sowohl der ersten als auch der zweiten Zeile zugeordnet werden.

die finger kleben
an der rebschere
(Das ist ein Aussage)

an der rebschere
hängt eine traube
(Das ist eine zweite Aussage).

So hat die Mittelzeile eine Doppelfunktion. Dein Text ist changierend.

Gefällt mir gut!
Herzlich
Rudi

P.S.: Bekam eine anonyme Mail von einer undefinierbaren Adresse, in der mich eine(r) als krank bezeichnet, weil ich Haiku-Techniken mit berücksichtige. Er/sie meinte, Dichtung sei eine Sache des Gefühls. Aber wir wissen, dass das Haikuschreiben harte Arbeit erfordert. Es gibt Regeln und man kann durch besondere Stilmittel, die nicht verpönt sind, auch besondere Wirkungen erzeugen. Ich gehe davon aus, dass wir alle mit dem Herzen schreiben und dabei doch formale Kriterien erwägen. Sonst würden wir uns doch nicht mit Haiku beschäftigen.
Den Absender der anonymen Mail verbannte ich in die Abteilung SPAM.


...
geschrieben von Gabriele Brunsch, October 15, 2008
Lieber Rudi,

Da würden sich die Poetologen und Literaturkritiker dieser Welt aber sehr verloren auf ihrem Posten fühlen, und die Universitätsbibliotheken hätten leere Regale. Wenn das Gefühl das einzige Kriterium für das Interpretieren und Verfassen von Gedichten wäre, dann ...

Jedes kulturelle Produkt unterliegt, das sind wirklich Binsenweisheiten, einem unendlichen Kanon an Regeln, denn sonst gäbe es überall nur Wildwuchs, Häuser würden wackeln, Tonfiguren in sich zusammenbröseln, wir hätten keine Zeichensetzung, kein Versmaß, keine Strophen, der goldene Schnitt wäre ausgehebelt.
Ach was rede ich. Lyrik ist natürlich immer einer Veränderung unterworfen, und was heute angenommen wird, ist vielleicht morgen schon als kitschig und altbacken verpönt... und doch...
...richtig gutes Zeug, ob in der Antike geschrieben, der deutschen Klassik, oder gerade gestern, wird Bestand haben und der Eindruck wird bleiben... Das ist es ja was es zu suchen gilt, diesen einmaligen Augenblick, in Worte zu fangen, dass er wieder und wieder so unendlich oft (in Variation) nachempfunden und nach-gedacht werden kann...

Aber, ich lasse mich wieder mal hinreißen...
Ist doch hinlänglich bekannt alles, oder sollte es zumindest sein.

Gabriele
...
geschrieben von sonja raab, October 15, 2008
ihr lieben, ich habe grad nicht die zeit, alle kommentare zu lesen.
was mir spontan dazu einfällt ist:


abendliche weinlese
alles rot -
auch die wangen



mehr braucht`s für mich eigentlich gar nicht.

liebe grüsse aus dem nächtlichen ybbstal,
sonja
...
geschrieben von Walter Mathois, October 16, 2008
Lieber Rudi,
vielen Dank für Deine Gefallensäußerung.
Liebe Grüße
Walter
...
geschrieben von Walter Mathois, October 16, 2008
Liebe Gabriele,

wie wahr, wie wahr….

Die Mode ists…der Zeitgeist ists….Metrum und Reim…und dann noch diese ekeligen Klischee-Worte….Herz…Schmerz…Seele….Heimat…..Liebe….und doch: es sind schöne Worte….schöne Formen (Metrum, Reim)….Wer die Formen nicht anwendet, sollte sie bewußt nicht anwenden, sollte sie kennen und wissen, was er tut.

Auch bei den Haiku steigt die Moderne ein….nicht immer 5-7-5 Schema, nicht immer kigo….

Liebe Grüße
Walter
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 16, 2008
Traubem lesen
rot
auch die Wangen

So würde es mir die minimalistische Form noch besser gefallen, liebe Sonja.

Was du beschreibst, lieber Walter, ist die Gefahr im Haiku-Genre in den Kitsch abzugleiten. Davor müssen wir uns hüten.

Herzlich
Rudi
...
geschrieben von Andrea D Alessandro, October 16, 2008
Hallo zusammen,

sorry, aber anonyme mails finde ich noch um einiges kranker als alles andere, um das es bei der Haikudichtung geht!
Ich mag es auch nicht, wenn man Haiku und deren Dichtung zu theoretisch angeht. Aber die Meinungen gehen eben auseinander, und das ist im Grunde auch gut so! Schließlich kann keiner so genau sagen, wo "die Wahrheit eines Haiku" nun zu finden ist. Aber das nur mal am Rande. Jedenfalls gehören anonyme mail genau dahin, wo diese jetzt auch gelandet ist.

Im Haiku würde mir klanglich noch besser gefallen, wenn die letzte Zeile mit "rot gefärbt" enden würde. Aber auch so ohne das "gefärbt" entsteht ein schönes Bild im Kopf.

Bis dann,
Andrea

...
geschrieben von sonja raab, October 16, 2008
hallo andrea!

anonyme mails finde ich noch um einiges kranker als alles andere, um das es bei der Haikudichtung geht!


geht es bei der haikudichtung um anonyme mails?
*smile*
hab ich glücklicherweise noch nie feststellen müssen.
und "alles andere" ist weniger krank aber auch krank?

hülfe- ich hab haiku immer ganz locker genommen.
ich würd sogar sagen, die BESCHÄFTIGUNG mit haiku an sich ist für mich weit wesentlicher, als das ganze diskutieren rundherum.

ruhig blut liebe andrea. die süppchen werden meist heisser gekocht als sie gegessen werden.

dafür gibt`s den mülleimer.

herzgrüsse aus dem ybbstal, sonja
...
geschrieben von Walter Mathois, October 16, 2008
Nun, ihr Lieben,
anonyme E-Mails, sowie persönliches, fast beleidigendes Hickhack über "wo is er den nun, der Haikumoment?" finde ich in der ganzen Lyrik überflüssig.
HerzLicht
Walter
...
geschrieben von Andrea D Alessandro, October 16, 2008
Tss, hast ja recht, Sonja, das hört sich wirklich an, als ginge es bei der Haiku-Dichtung um diese mails. Ich hab mich halt tierisch aufgeregt deswegen, weil das mitunter auch ein Grund war, warum ich so ein bisschen die Lust am Kommentieren und Veröffentlichen verloren hatte.

Jaa, ich beruhige mich ja schon!

__________

Strich drunter und weg damit!

Liebe Grüße an euch,
Andrea
...
geschrieben von Markus Sulzberger, October 16, 2008
Hallo zusammen

anonyme mails bitte nicht überbewerten... bitte. Lesen, wenn was wichtiges drin steht zur Kenntnis nehmen, wenn schrott nicht spam sondern TRASH.
Lasst Euch durch anonyme mails nicht beirren, bitte.
Manchmal sind die sachen die einem am meisten angreifen die lehrreichsten. Das braucht man zwar niemandem zu sagen...

liebe Grüsse
Markus
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 16, 2008
Noch eine Denkaufgabe:
Was hat das schöne Haiku von Angelika Wienert mit meinem Text zu tun? Ich erinnerte mich daran, als ich meinen Text verfasste.

Daffodils
brought to daffodils
in the chapel
(Angelika Wienert)
am 17. Mai 2004 veröffentlicht bei Asahi
http://www.asahi.com/english/haiku/040517.html


Herzlich
Rudi

P.S.: Bitte nicht schulmeisterlich verstehen. Ich finde den Vergleich einfach interessant.
...
geschrieben von Markus Sulzberger, October 16, 2008
Hallo zusammen

ich habe keine Ahnung mehr um was es hier geht....

Markus
...
geschrieben von Angelika Wienert, October 16, 2008
"...ich habe keine Ahnung mehr um was es hier geht...."

Ganz einfach, Markus.

rot
gelb

smilies/smiley.gif

Farbe(n)!
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, October 16, 2008
...noch mal bezugnehmend auf die anonymen Mails und den Umgang, der bisweilen in den Foren herrscht ist mir gerade folgendes Haiku auf den Bildschirm geraten, den ich gerne weitergebe:

Susumu Takiguchi (uK)im WHCvanguard schrieb 12 Haiku (War and Peace):

wishing the Internet
to spread human goodness
faster than evil

ich wünschte das internet
würde menschliche güte
schneller verbreiten als Übel

(schnell und nur inhaltlich übersetzt)

Wie man ja überall lesen und spüren kann, ist leider das Gegenteil der Fall.

Was ist der Mensch? Diese Frage stelle ich mir und erhalte täglich Antworten...

Was ist Haiku?

Zu mindestens 90 Prozent: Meditation, weg von den Niederungen -

Und wenn Du, liebe Andrea, schreibst:

Schließlich kann keiner so genau sagen, wo "die Wahrheit eines Haiku" nun zu finden ist.

dann finde ich, dass Dein "die Wahrheit eines Haiku" genau die spannende Aussage ist.

Ich suche danach, so wie wir alle hier, denke ich mal und weil es ein Forum ist, das Diskussion zulässt, kriegt man auch Gegenwind, wenn was nicht stimmt...

Gabriele



...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 16, 2008
Liebe Gabriele,

je länger ich mich mit Haiku beschäftige, desto schwerer fällt es mir damit umzugehen, wenn ein(e) Haiku-Autor(in) meint, es würde heißen "der Haiku". Nein, man sagt "das Haiku". Das am Rande, aber ich meine eben (schulmeisterlich?), man sollte dem Genre das richtige Geschlecht zuweisen.

Zur Aussage "90 Prozent Meditation" möchte ich sagen, das hängt wohl sehr vom Typus des Haiku-Autoren ab. Ich arbeitete oft lange an einem Text, veränderte ihn, schrieb ruhelos Seiten von Versionen, bis ich meinte, jetzt ist der Text dicht und aussagekräftig. Demgegenüber sagte Hubertus Thum in seinem Vortrag in der DGH, er habe Texte im Halbschlaf geschaffen (nachzulesen im letzten "Sommergras"), wobei Halbschlaf morgens beim Erwachen nicht gerade Meditation bedeutet.

Ich empfinde Haikuschreiben als konzentrierte geistige Arbeit, angestoßen von der Emotion, aber dann spielt sich in mir ein rationaler Prozess ab, keine Meditation.

Bei Dir mag es aber natürlich anders sein.

Nur möchte ich Haikuschreiben nicht auf die Meditation reduziert wissen. Die Wurzel und Blüte des Haiku liegt nicht im Zen-Buddhismus.

Herzlich
Rudi
...
geschrieben von 1o2 1o2 1o2, October 16, 2008
Liebe Gabriele,

ich muss mich entschuldigen. Beim Querlesen in verschiedenen Foren brachte ich etwas durcheinander. Du weißt, es heißt "das Haiku". Zu späte bemerkte ich das.

Herzlich
Rudi
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, October 16, 2008
Lieber Rudi,

als ich gerade mit dem Auto zur Tankstelle fuhr, überlegte ich noch einmal meine Zeilen und versuchte mir vorzustellen, was ein möglicher Kommentator erwidern könnte. Da kamen mir zwei Dinge in den Sinn:

1. Das oben zitierte Haiku von Susumu Takiguchi sei im eigentlichen Sinne kein Haiku

2. die Meditation

Lag ich doch zu 50 % richtig.

Ich meinte mit der Nennung von "Meditation" nicht den Entstehungsprozess, sondern das damit verbundene "Lesen", die "Aufnahme", das "Nachempfinden" - und nur das.

Wenn ich ein gutes Haiku lese, und da gibt es ja wirklich unendlich viele, dann raste ich irgendwie ein. Ich werde hineingezogen in das Bild, in die Empfindung und lausche ihr mit allen Sinnen nach: das ist für mich ein Akt der Meditation.
Wie wenn ich ein Bild betrachte - was sagt mir der Maler mit den Farben, dem Motiv, dem Stil. Wo befinde ich mich, welche Zeit wirkt auf mich ein, welche Tageszeit, welcher Ort, welche historischen/gegenwärtigen Anspielungen klingen an, das ist für mich Meditation, weil es mich loslöst von allem was mich umgibt.

Das stellt sich eben bei mir ein, wenn ich lese.

Ein Haiku ist ein Ort der Strahlen hat, wenn er gut ist, dann trifft er Dich - hier oder dort...

Gabriele

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