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karminroter Wein
© Heike Gewi   
18. 10. 2010

karminroter wein

tropft aus ihrem schweigen -

gläser von tusche

Kommentare (11)Add Comment
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 10, 2010
Liebe Heike,

nun mal ehrlich, das wäre ja fast "blutrot" - ... sorry, but I am slightly at a loss, I do not find the joke...

blutrot - karminrot - karmesinrot - pupurrot - unterschiedliche rottöne, mit eigenen nuancen... und mit weinrotem rotwein ...

bitte kläre mich auf

ich freue mich auf deine antwort


gabriele
...
geschrieben von hans lesener, November 12, 2010
Liebe Heike , liebe Gabriele -

endlich fragt mal jemand ! Ich habe mich die ganze Zeit nicht getraut ...
Aber jetzt wäre ich auch dankbar für ein erläuterndes Wort !
Bitte !

Hans.
...
geschrieben von Heike Gewi, November 12, 2010
na hilfe!
habe eine weile gebraucht, mein altes passwort zu finden ;-)
dass ihr eine erklaerung braucht, glaube ich nicht.

gibt es nicht auch weisswein?
und warum nun ausgerechnet "karminrot" klaert zeile 3;
ein malprozess ist im gang und action verlangt nach re-action.
bei mir im 'moment' ist die schrecksekunde noch nicht verwunden.

h.
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 12, 2010
...na hilfe!

liebe heike, wenn denn da eine zweite zeile gäbe, dann könnte es vielleicht auch eine dritte geben... aber da ist nur eine!!!

sorry :-)

Gabriele
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 12, 2010
wenn es denn da... huch...
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 14, 2010
Aha! Jetzt sind es ja 3 Zeilen... recht verschlüsselt, die 2. Zeile,
hat sich die Malerin schmollend zurückgezogen und bannt karminroten Wein auf ihr Papier?

... tropft aus ihrem Schweigen nun also karminroter Wein, natürlich benötigt sie dazu Farbtöpfe oder Gläser für das Wasser, oder gibt es in ihrem Falle Tusche nicht in kleinen Fläschchen, sondern gar in Gläsern (meine Assoziation bedingt: Glas - oben offen, es sei denn es ist das Material gemeint und nicht Gefäß).

karminroter wein

tropft aus ihrem schweigen -

gläser von tusche

Das Wortspiel "Schweigen macht karminroten Wein tropfen", ist gewagt, aber warum nicht.
Weshalb dann allerdings eine Tusche-Farb-Pallette noch in Zeile drei vorgeführt wird, rundet für mich das Bild nicht ab.

Dreh ich das ganze einfach mal herum:



gläser von tusche

tropft aus ihrem schweigen -

karminroter wein



Soherum gefällt es mir besser, wirkt geordnet und nicht so verstörend.

Meine Meinung dazu...

Liebe Grüße
Gabriele


...
geschrieben von Markus Scherrer, November 14, 2010
hm...

Sehr ausdrucksstark, geheimnisvoll, diese Worte, irgendwie schaudert es mich... was tropft denn da in karminroter Farbe, was soll auf die weisse Leinwand ausgedrückt werden, wofür es keine Worte gibt (Schweigen?)? Soll der Wein überhaupt Farbe darstellen, oder echten Wein?

Tropft die Farbe vom Pinsel, weil sie/er nicht wagt, den Pinsel anzusetzen?

Auch erklärt mir die dritte Zeile nicht das karminrot, hm, viele, viele Fragen... :-)

herzliche Grüsse
Markus
...
geschrieben von Klaus Stute, November 14, 2010
Karminroter Wein -
das Tuschebild vollgesprüht
mit falschen Tropfen

Claro: besser ein falsches Glas als ein Glas zuviel, wenn es Kunst werden soll und kein Fehlgriff...

Ja dann prost!

:-) Klaus
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 14, 2010
...wobei das wichtigste ist, dass es kein falscher wein ist, denn sonst gerät zwar die kunst (denn die kann mit oder ohne gelingen) aber der kopf wird krank und der blick gläsern... im notfall kann man aber auch wein aus dem glas zum verdünnen der farben benutzen. die tusche ist dann weniger kräftig, aber karminrot allemal...

Deine Zustandsbeschreibung gefällt mir, lieber Klaus

gruß
Gabriele
...
geschrieben von Klaus Stute, November 15, 2010
na - aus deiner Reaktion, liebe Gabriele, geht aber nicht hervor, ob du meine dezenten Andeutungen tatsächlich richtig verstanden hast. Also dann nochmal in aller Klarheit:

die Verwunderung des haiku-Momentes muss in Form eines Ausrufe- und eines Fragezeichens ans Ende der ersten Zeile gesetzt werden. Dann ergibt sich ein prima "pfui Teufel" Nachklang. Und das Bild ist fertig.

:-) Klaus
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, November 15, 2010
...nun, ich hatte ein wenig weiter oben schon eine eigene sanfte Wandlung vorgebracht, mit der ich selber besser zurechtkommen konnte, aber das ist ja völlig wurscht, die diskussion fängt leider oft wieder von neuem an.

Ich bin deshalb - nicht verständnislos, sondern eher, wie ich dachte (aber wer vermag sich schon in meine verqueren Gedankengänge hineindenken - bzw. hat Lust dazu?) humorvoll mit deinem Vorschlag umgegangen. Denn meine obere Version war ja eng am Haiku selber geblieben, während Dein Vorschlag eigentlich inhaltlich gleich blieb, sprachlich jedoch eine völlig neue Version vorlegte. Was, bitte, sollte ich daran nicht verstanden haben.

Aber macht nichts, ich freue mich immer, wenn es hier oder dort geistreich zugeht, und wenn mal ein Missverständnis dazwischenliegt, dann tigert die Lady halt ein wenig hinter den Gitterstäben herum, bis sie endlich wieder die richtigen Sonnenstrahlen abkriegt, denn dort wo viele Stäbe sind, hei, da sind auch viele weite Zwischenräume...

Liebe Grüße
Gabriele

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