... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 16, 2007
Hallo Hans
lese ich richtig: noch Flaschengrün der Himmel. Flaschengrün?
Gruss markus
... geschrieben von hans lesener,
April 16, 2007
Das erste Licht der bald aufgehenden Sonne verwandelt des Dunkelblau der Nacht in ein intensives Dunkelgrün, das am Horizont heller ist : Flaschengrün , wie von Weißweinflaschen. Ich kann es nicht anders bezeichnen, ist für mich auch ein gängiger Ausdruck.
H.
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 16, 2007
Da bin ich ja beruhigt, sind doch die Zeiten vorbei in denen der Himmel nur noch beim trinken durch das Grün der Flaschen gesehen wird...
... geschrieben von Andrea D Alessandro,
April 22, 2007
Das mit dem grünen Himmel hab ich schon einmal irgendwo gelesen und da schon gestutzt. Aber jetzt, wo Hans das auch schreibt, muss ich wirklich mal auf diese Zeit kurz vor Sonnenaufgang achten. Sonst wartet man ja immer auf die wunderschönen Farben während des Sonnenauf- oder untergangs.
Das Tanka erinnert mich an ein Erlebnis, dass ich selbst mal hatte. Es war kein Fohlen, das geboren wurde, sondern ein Zicklein. Wir hatten eigentlich erst ein paar Tage später damit gerechnet, trotzdem waren wir alle aufgeregt und konnten das kaum erwarten. Morgens schon auf dem Weg zum Stall, hörte ich Laute wie die eines weinenden und jammernden Kindes. Und als ich die Stalltür öffnete, lag neben unserem Haflinger und der Mutterziege ein winziges Etwas im Stroh. Erst nachdem ich mich zu ihm runtergebeugt und es ganz sachte berührt hatte, bemerkte ich unter dem Futtertrog das zweite Baby, das noch ganz nass von der Geburt war. Ein überwältigendes Erlebnis!
Aus deinem Tanka lese ich auch diese Ergriffenheit und dieses Staunen über die Geburt des Fohlens.
Einen schönen Tag, Andrea
... geschrieben von hans lesener,
April 23, 2007
Hallo Andrea -
bei unseren Islandpferden kommt es selten vor , dass man eine Geburt miterleben kann . Wenn die Mutter sich beobachtet fühlt, hält sie die Geburt zurück und bringt das Fohlen unbemerkt frühmorgens zur Welt, meistens gegen 4 oder 5 Uhr ; das hat den Sinn , dass das Fohlen schon stehen und auch ein bißchen laufen kann , wenn die Herde in der freien Natur weiterzieht zu einem anderen Futterplatz. Unter den heutigen Haltungsbedingungen passiert die Geburt meist im freien Auslauf oder auf der Weide, ohne menschliche Hilfe; aber es ist schon besser, wenn man unauffällig drauf achtet, falls man evtl. doch den Tierarzt holen muß. Die anderen Stuten zeigen nach der Geburt das sog. "Tantenverhalten": Sie schauen , ob die Mutter alles richtig macht ( z.B. das Neugeborene leckt, um den Kreislauf in Gang zu bringen), und übernehmen ggf. manche Funktion.Deswegen stehen sie ganz in der Nähe. Das geht soweit , dass man von richtigen "Adoptionen" sprechen kann, falls eine Stute eine "schlechte Mutter" ist , die ihr Kind vernachlässigt.
Du hast recht : Es ist immer wieder ein großes Erlebnis, so ein kleines Geschöpf zu sehen und seinen unbändigen Lebenswillen zu erleben.
Grüße , Hans.
... geschrieben von Markus Sulzberger,
April 23, 2007
Hallo Andrea danke dass du das tanka aufgegriffen hast, habe nebst dem grün meinen kommentar ganz vergessen - sorry - aber jetzt hast du es ja geschrieben...
markus
... geschrieben von Angelika Wienert,
May 03, 2007
Gefällt mir!
Und zwar gefällt mir Poesie ( Prosa > sprich der zweite Kommentar > müsste natürlich für "Haiku-Prosa" wie es bei Hh allg. heißt, noch bearbeitet werden - aber es würde sich, so meine ich, wohl lohnen).
Nicht nur Haiku und Prosa werden kombiniert, auch Tanka und Prosa.
Einen schönen Abend, Angelika
... geschrieben von Angelika Wienert,
May 03, 2007
oh je, und man kann nicht editieren...
Sorry! Es sollte heißen...
Und zwar gefällt mir Poesie und Prosa (Prosa > sprich der zweite Kommentar... > s.o.)
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lese ich richtig: noch Flaschengrün der Himmel. Flaschengrün?
Gruss markus