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© Heike Gewi
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26. 02. 2008 |
Mit dem Bauern
auf's Feld hinaus..
Lumpensack und Stock
Am Teich das Koepfewiegen..
Kibitzblumen
Wenn jemand kommt
lass die Fetzen fliegen..
Vogelscheuche
Nur ein Spatz
sitzt auf ihrem Arm.
Ob er das Kleid kennt?
Schafe! Oben wie unten.
Er streichelt den Hund.
Unterm Lupenglas
der Genbauer..
Gott, de Kieh werrn jeck!
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wert gewesen . Noch dazu , wenn , vielleicht bis auf die letzte, jedenfalls mir, unklare Strophe , so anrührende Dreizeiler dabei herausgekommen sind wie der vom Spatz , der das Vogelscheuchenkleid
vielleicht kennt , wieder erkennt.
Mir unbekannt sind "Kibitzblumen" - da ist das Kopfschütteln bei mir .
Und bei der letzte Strophe habe ich gleich zwei Fragen , liebe Heike :
Warum der plötzliche Übergang zum Dialekt -"de Kieh werrn jeck", ist das ein in den Kreisen der Vogelscheuchen gängiger Ausruf der Verwunderung und des Erstaunens ? Oder hat das einen anderen Grund ?Und " unterm Lupenglas der Genbauer" klingt so , als werde soeben der Bauer einer mikroskopischen Betrachtung unterzogen, was de Kieh jeck wernn lässt ; aber gemeint ist doch wahrscheinlich, dass der Bauer unter der Lupe was sieht am Genmais oder sonstwo , was nicht ok ist... ?
Mein Französischlehrer auf der Penne pflegte in solchen Zweifelsfällen zu sagen : Erkläret mir , Graf Orandur , diesen Zwiespalt der Natur ...!"
Also Heike , mach mal den Lumpensack auf und hol die Erläuterungen
raus - aber bitte nicht mit dem Stock auf mich eindreschen...
Ich hab Dein Rengay ganz unbefangen gelesen, ganz naiv , und der Spatz auf dem Arm ist mir das ganze Wochenende nicht aus dem Kopf gegangen...
Grüße , Hans.