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See der Träume
© Heike Gewi   
27. 06. 2008
[ein 20-Ton-Renku von Walter O. Mathois & Heike Gewi]


"see der träume" leuchtet
aus dunklen rabenaugen ...
wein gelesen

WOM


am stock marienhaar...  
großvaters runen

HG


kerben vertiefen sich
im scheunentor -
blätter rascheln

WOM


mit der morgenpost
die seiten wechseln

HG


bei trübem blick
nach bella donna -
die welt ist schön

WOM


brief für den sohn -
auf jeder tasse smilies

HG


regentropfen
die scheibe runter
lakritzspuren

WOM


vom sessel zum sofa -
katzensprung

HG


durch die ähren  
treibt heißer wind ...
gänsemarsch

WOM


voll blauer tupfer  
kornfeld und skizzen

HG


schlappen -
schloßbesucher lesen
"bitte nichts berühren!"

HG


das papstlächeln -
galilei vor der inquisition  

WOM  


nußknackersuite -      
das tannengrün putzend
betretenes schweigen
 
HG


fesselnder blick - sie zerbeißt
sein lebkuchenherz

WOM            


wolfsmond                            
überm winterheu
nur eine sichel

HG


die bahn streift den rucksack ...
kalter luftzug

WOM


moderne ernährung
verändert das erbgut ...

meckert wer?
HG


zurückgekehrt!
störche suchen nistplätze

WOM


weidenzweige -
kinder spielen
mit den kätzchen

HG


ein igel bewegt die tulpen
das bukett duftet

WOM

Kommentare (44)Add Comment
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, June 28, 2008
... ein ganzes Jahr dichten...
ein Bund duftender Früchte.
wunderbar!

Danke
Gabriele
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 28, 2008
Schöne Ideen, aber da ist einiges, was mich stutzen lässt.

U.a.

"weinmond" und dann später noch "wolfsmond";

"blätter rascheln" und dann später "...den laubhaufen" (da rascheln doch auch die Blätter, wenn der Igel diesen Laubhaufen verlässt);


"hinter ahorn"? Ist gemeint: Hinter dem Ahorn? Und dann wird noch ein Weihnachtsbaum (also eine Tanne oder eine Fichte) genannt?;




...
geschrieben von Heike Gewi, June 28, 2008
Liebe Angelika,

Tabelle fuer Renku:

Zwanzig Strophen (Nijûin) - Anordnung der Jahreszeitenthemen von Meiga Higashi, Master of Nekomino Renkukai; übersetzt von William J. Higginson und Tadashi Kondô

Quelle: http://www.artgerecht-und-unge...r/kuerzere Renku-Dichtungen.htm

----------------------------

"Weinmond"
Martin Luther nennt 1520/25 den Monat Oktober „Weinmond“. Das Wort taucht auch bei dem Klassiker Wieland (1794) auf.
Altdeutsche, noch im 19. Jahrhundert (Romantik) gängige poetische Bezeichnung für den Monat Oktober. Kommt laut dem „smilies/grin.gifeutschem Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm von dem ostfränkischen bzw. rheinfränkischen “weinmon“. Martin Luther nennt 1520/25 den Monat Oktober „Weinmond“. Das Wort taucht auch bei dem Klassiker Wieland (1794) auf. Beispiele finden sich vor allem in Versen des Dichters Novalis: ...“Wenn Weinmond ist, so müsst ihr wissen,/ Da gibt es Trauben, Most und Wein,/Und weil die armen Beeren müssen,/So sprützen sie in´s Fass hinein.“ oder “…wir haben Weinmond, lieben Leute,/und weil nicht immer Weinmond ist,/so sag ichs euch in Versen heute,/damit es keiner nicht vergiszt..“ Auch bei Schenkendorf (1815): “...der Weinmond naht so frisch und hell,/er bringt uns hellen Wein…"


"Wolfsmond" - WKD german saijiki:

http://worldkigodatabase.blogspot.com/2006_12_01_archive.html


Oktober: Weinmond, Dachsmond
November: Nebelmond, Wintermond, Windmond
Dezember: Julmond, Christmond, Heiligmond, Wolfsmond, Schlachtmond
source: www.wetter-mensch-natur.de

"blaetter rascheln" = im Herbst / Weinmond

"den laubhaufen" verlassen (igel) = Fruehling --> bukett duftet naemlich! in "trockenen" Reben *grins*
AGEKU linkt voll zum HOKKU

"ahorn" = sammelbegriff fuer laubbaeume, holzarten, suendhafte bereiche --> schon ein eigenname mit symbolwert?;
[an]sammlung in best. zonen seit dem suendenfall?

"weihnachtsbaum" erklaert sich aus der Tabelle fuer Jahreszeitenthemen / Empfehlung ... die meinige dazu
und Danke der Nachfrage

LG - Heike
dem Zeitdruck
weichend

...
geschrieben von Angelika Wienert, June 28, 2008
Vielen Dank für die Erklärungen, aber ich wusste schon, was Wolfsmond bedeutet und Weinmond konnte ich natürlich auch (google sei Dank...) ermitteln. Es ist aber ungewöhnlich (um es mal ganz allgemein zu formulieren) bei einer Renku-Dichtung einfach 2x in eine bestimmte `Sprachkiste` zu greifen.

Mir ist da (sorry!) zu phantasielos gearbeitet worden (dass auch gute Ideen dabei sind, erwähnte ich ja schon). Das Ganze `riecht` nach Schnellproduktion.

Meint,
Angelika
...
geschrieben von Heike Gewi, June 28, 2008
Danke, Angelika, fuer Deine Auseinandersetzung mit diesem Text.
Die Einstellungen meinerseits ins LUX (PrivatWERKSTATT) sind keineswegs "lobheischende"
Beitraege (auch nicht mit meine Reaktion auf Deine Zweifel/Hinweise) und kein
In-Frage-stellen der methodischen Arbeit mit "Lob und Tadel".
Allerdings, Deine Nase verlaesst Dich, wenn Du von "Schnellproduktion" schreibst.
Jedem Text liegen sehr viele (bewusste) Gedanken zugrunde.
Beim Griff in die "Sprachkiste" Jahreszeitenalmanach, gestuetzt auf Brauchtuemern, welches
jedem Haiku-Dichter waermsten zur Anwendung empfohlen wird, fuehlte ich mich frei, dem zu folgen.
Es ist ja auch nur eine Empfehlung / Kann-Bestimmung durch die ich mich herausgefordert
fuehlte. "Wolfsmond"/Wolfsmonat/Dezembermond/Dezembermonat war mir persoenlich neu.
Heute frieren und darben wir nicht mehr (nicht in dieser verallgemeinerungswuerdigen Breite).
Die Erinnerung daran, im warmen Winterheu (sicher eingebrachtes Viehfutter) liegend und als ev. "Gefahr" NUR das Werkzeug
Sichel zu erkennen, denn meiner Meinung ruft das Bild beim Lesen den Vollmond mit dem
heulenden (bissigen/hungrigen) Wolf" ab, erschien es mir wert, in die Kiste zu greifen.
Und eben das "sich-zurueck-rufen" des am Anfang erwaehnten Weinmondes im Altweibersommer, Waerme
ausstrahlend, schien mir passend fuer diesen "Jahreskreis".
Ebenso die Erwaehnung des "Tannenbaumes" und sein Immergruen, denn
der Tannenbaum, der Brauch, grüne Kränze aus Buchsbaum oder Tannengrün sich ins Haus zu holen oder an die Haustüren zu hängen, sind mit dem Wunsch nach Neubeginn verbunden.

Herzlichst
Heike
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 28, 2008

Und wie lang arbeiteten die Autoren an dieser Gemeinschaftsdichtung?
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, June 29, 2008
Guten Morgen,

noch vor den letzten Kommentaren wollte ich meine Gedanken zu den voraufgegangenen äußern, wurde aber gestört und will es deshalb jetzt als Nachklapp tun:

Ein lyrisches Gedicht - ob auf japanischer Poetik fußend oder nicht - wird immer, auch nachdem noch der raue Zahn der Zeit darüber hin gegangen sein wird, nur danach bewertet was dasteht und was der einzelne Leser (intellektuell gebildet oder nicht) mit ihm anfangen kann. Dabei ist die Dauer seiner Entstehung eine absolut zu vernachlässigende Frage - sie zählt nicht, es zählt nur das Gedicht, und zwar das Deutsche, so wie es dasteht, nackt und bloß.
Dieses Gedicht ist, wenn ich es als deutsches Gedicht betrachte, mir HGs und WOMs wegdenke, ein sehr beeindruckendes Gedicht -
... Kunst muss auch ohne Hintergrundwissen und Erklärungen verständlich sein...
...das ist die geringste aller Anforderungen, die man an Lyrik stellen kann!
Der Weinmond - ist ähnlich wie der Ausdruck "Heumond" ein Wort der deutschen Sprache, das zum Allgemeingut gehört! (allerdings weiß ich nicht wie alt Du bist -liebe Angelika - um es Dir nachsehen zu können).

Dieses Gedicht ist nirgendwo fantasielos, eine Wiederholung ist ein dichterisches Mittel - und da es Heike ist, deren Gedichte ich nun schon lange lese, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dieses nicht mit voller Absicht so gewählt hat...
(wie ich ja auch aus den Ausführungen im Nachhinein sehe, die Summe der Erklärungen, die angeführt werden, erschreckt mich, liebe Heike, das ist doch nicht nötig! Ein einfühlsamer, aufgeklärter Leser, einer, der sich Mühe macht den/die Dichter und sein Werk ernst zu nehmen, wird nicht oberflächlich über das Opus huschen und herumkritteln...

Was bleibt ist das Werk, so wie es dasteht, und so wie es dasteht ist es - ein ganz wunderbares Stück deutsche Lyrik.

Liebe Grüße
Gabriele
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008
"...Der Weinmond - ist ähnlich wie der Ausdruck "Heumond" ein Wort der deutschen Sprache, das zum Allgemeingut gehört! (allerdings weiß ich nicht wie alt Du bist -liebe Angelika - um es Dir nachsehen zu können)..."

Hast du meinen Kommentar überhaupt gelesen, Gabriele?
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, June 29, 2008
Hab ich, aber, und habe mich gewundert, dass Du angibst wegen Weinmond google bemüht zu haben.

Aber genau das ist es ja, was mich etwas missmutig stimmt: Auf der einen Seite wird bis ins Detail gemäkelt, auf der anderen werden Konnotationen, die doch jedem normal gebildeten Deutschen klar sein sollten einem "Erklärungsnotstand" ausgesetzt, was ich schon fast peinlich finde.
Liebe Angelika, du scheinst eine große Autorität zu besitzen, magst Du nicht auch ein paar Haiku, Rengu etc. von Dir einstellen, damit ich sehen kann, worauf sich diese stützt.
Ich bin erst sehr kurz hier und lerne langsam, dass hier bisweilen mit harten Bandagen gekämpft wird, was, wenn es um ein schwaches Bild, eine unerklärlich magere Aussage, ein übertrieben "erklärendes Moment" (wie bei mir so oft!) geht, durchaus berechtigt ist und in den Ergebnissen, die dann wiederum oft gänzlich neue Haiku-Gedichte hervorbringen, diesen sehr spannenden Ansatz rechtfertigt.
Nimm es mir nicht übel, aber ein Satz wie:"Das Ganze `riecht` nach Schnellproduktion" ist schon ziemlich grob und ich kann diese Deine Annahme, ja schon die Voraussetzung/Anmaßung nicht nachvollziehen.
Nun, ich ahne, dass ich mich nicht beliebt gemacht habe, aber es war mir ein innigliches Anliegen meine Meinung zu sagen...

Gabriele




...
geschrieben von Joseph Kandl, June 29, 2008
Hallo Walter und Heike,
im ersten Moment dachte ich es hagelt Handgranaten: WOM HG WOM HG WOM HG …
Dann las ich eure Verse und muß zugeben, dass mir die Erläuterungen in den Kommentaren geholfen haben.
Das habt ihr fein gemacht! smilies/smiley.gif

Freundliche Grüße
Jakkede
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008
"...die doch jedem normal gebildeten Deutschen klar sein sollten..." Mäßige dich mal ein wenig, Gabriele.

Es geht mir nicht um den Begriff Weinmond, den Begriff Wolfsmond. Es geht darum, dass beide Begriffe in einer Renku-Dichtung auftauchen.

...
geschrieben von Heike Gewi, June 29, 2008
Liebe Gabriele,
vorab:
niemand muss sich im Forum fuer seine Meinung entschuldigen.
"Lieb" sind mir all' jene, die ihre Meinung (pos. neg. Kritik) begruenden.
Deine "Einstellungen" sind sachlich und Deine Einsichten tief. Ebenso gehoere ich zu denen , die sehr gern MIT anderen fuer gute Texte streiten. Deine Kritik steht auf festem Boden! - und von "kuschen" halte ich nichts...
Herzlichen Dank auch Dir, Joseph, fuer deinen Leseeindruck.


zeit ... relation im relativen


Einarbeiten ins Genre (Renku)
" in die Besonderh. des 20-Ton-Renku
Themenanalyse / -vorbereitung
Start: erste Verse
Linkcheck
-nomen check
Präposition. check
Linkueberarbeitung
(--> Verwerfen erster Varianten)
Neustart
double check
Feinschliff / "Wortfeile"
_____________________________________________

= Entstehungszeit
[wie lange wird das wohl gedauert haben?]


zeitprobleme

Kreise -
von der Wölfin genährt
erschlägt er den Bruder


MOND

Mond muss erscheinen!
Und nach langer Ueberlegung bleibt fuer mich der Mond ein Mond.
-Vollmond
-Halbmond
-Mondsichel
-Mondstille
-Mondscheibe
-Mondschweigen
-Mondschneide
-etc. etc. etc.
Die Flucht in andere Sprachen schien mir billig ... la luna etc.!
Deshalb habe ich zwar absichtlich, in Absprache mit Walter,
den Mond gedoppelt, aber seine Erscheinung (Mondgesichter)
ins Extreme gesetzt und gegenueber gestellt.

meine Gedanken dazu
Heike
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008

Du hast meine Einwände keineswegs durch deine langen Kommentare entkräftet, Heike.

"...Die Flucht in andere Sprachen schien mir billig ... la luna etc.!..." Wer sprach darüber?...

Es geht auch gar nicht darum, dass du (siehe dein Kommentar) den Mond gedoppelt hast...So einfaltsreich die Verwendung von Weinmond sein mag, so langweilig wirkt m.E. die Verwendung von Wolfsmond dann im weiteren Verlauf.


...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008

@Gabriele

"...Liebe Angelika, du scheinst eine große Autorität zu besitzen, magst Du nicht auch ein paar Haiku, Rengu etc. von Dir einstellen, damit ich sehen kann, worauf sich diese stützt..."

Such doch... smilies/wink.gif
...
geschrieben von Heike Gewi, June 29, 2008
Dein "shifting away", Angelika, funktioniert nicht! Du hattest mit eine komplexe Frage gestellt und ich habe sie hoeflich beantwortet. Mir dies nun zum Vorwurf machen zu wollen, m.E. IST billig.
Deine Meinung zum "Wolfsmond", gamit kann ich leben und mit Walter werde ich darueber "schriftlich" eine Auseinandersetzung haben. Es freut mich ungemein, dass ansonsten von Deiner Latte an Gegenargumenten, der MOND uebrig ist. Aber vielleicht habe ich Dich da voellig falsch verstanden.

smilies/wink.gif
...
geschrieben von Heike Gewi, June 29, 2008
typos: "mir", "damit"
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008

Auch meine anderen Einwände (Blätter rascheln, Laubhaufen, hinter Ahorn) hast du nicht entkräftet.
Es ist, wie es oft mein luxarium ist, Lob wird gewünscht, Lob in großen Wannen...Bitte keine Prise Kritik...
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008

Ja, dieses Tippfehler...

Es ist, wie es oft im luxarium ist...

...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008
"Ja, dieses Tippfehler..." Schon wieder...
Ich streike...
Diese fehlende edit-Funktion ist mir zu lästig.
...
geschrieben von Gabriele Brunsch, June 29, 2008

@Angelika

"...die doch jedem normal gebildeten Deutschen klar sein sollten..."
Deine Antwort: Mäßige dich mal ein wenig, Gabriele.
Meine Antwort: "Maß halten", ja, das will ich gerne, aber hier geht es doch um Quisquilien...

A: Es geht mir nicht um den Begriff Weinmond, den Begriff Wolfsmond. Es geht darum, dass beide Begriffe in einer Renku-Dichtung auftauchen.
G:...so hattest du es oben aber leider nicht "allein" dargestellt. Macht nichts!

Liebe Angelika, zu Deinem "Such doch!". Leider gehöre ich zu den Menschen, die sich nicht dagegen wehren können, dass ihnen aus jedwedem Geschriebenen immer wieder "Zwischentöne" entgegenspringen, und in diesem Fall steht dort nicht nur "Such doch!" sondern ein ganzes Kaleidoskop von Worten:
Das ist wohl das kürzeste Sinngedicht, das je in meine Richtung geschickt wurde:

Such doch...

Danke für den aussagekräftigen Hinweis!

...und das zum Aufruf der Mäßigung: ein Tadel kann auch in akzeptable Sprachhüllen eingebaut werden, ohne zu verletzen und eine Prise Kritik ist etwas wunderbares, wenn sie maßvoll daherkommt!

Liebe Grüße
Gabriele
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 29, 2008

"...A: Es geht mir nicht um den Begriff Weinmond, den Begriff Wolfsmond. Es geht darum, dass beide Begriffe in einer Renku-Dichtung auftauchen.
G:...so hattest du es oben aber leider nicht "allein" dargestellt. Macht nichts!...!


Macht doch was...
"..."weinmond" und dann später noch "wolfsmond";..."

Dieses "...und dann später noch..." war/ist schon wichtig...










...
geschrieben von Walter Mathois, June 30, 2008
He, he, he, …

ich habe mir nun die ganze Kommentarflotte neugierig durchgesehen. Vorerst danke ich Euch ehrlich, für die Behandlung dieses Textes. Der Kritikstil ist hier, wie bei haiku.de, hart, doch lehrreich, falls treffende, sachliche Argumente gespendet werden. Reines Rundumschlagen bringt uns herzlich wenig. Nun lege ich den angebissenen Vollmondmürbteigkeks zur Seite und gehe mal näher darauf ein….

Zum Thema „Sprachkiste“….liebe Angelika, ich schupfe (werfe) Dir mal den Ball zurück…Greifen wir nicht alle in irgendeine Sprach-, Symbol-, oder Zeichenkiste. Anderenfalls könnte ich Deine Nachricht nicht dekodieren, wenn mir die Kenntnis des Systems (=Sprache) fehlt. Wir hatten auch nicht in die Jandlkiste gegriffen um irgendwie
lautmalerisch aufzutreten, sondern verständlichen Text dargestellt (phantasielos? ... das sei dahingestellt ich kenne Deine, Heikes selbst meine Phantasien nicht immer…und das ist phantastisch!

Irgendwo habe ich gelesen (bitte fragt mich nicht, wo…ich werde Am 4.7. 54 also ein Greis, aus Sicht der Legobausteine), dass Kurzrenkus auch binnen eines Tages fertig gestellt wurden) Nun warte mal…ich habe mich 4-mal rasiert….hm…also ich denke 4 Tage…richtig Heike?
..Aber…ist das wirklich für die Qualität eines Textes relevant?

Weinmond IST nun mal ein HERBSTMOND und Wolfsmond IST nun mal ein WINTERMOND, immer vorausgesetzt, ich befinde mich auf der richtigen Seite der Erde. Dies kannst Du in bestimmten Datenbanken nachlesen.


Daisan…es ist Herbst …. Der Wind spielt mit dem dürren Laub…

kerben vertiefen sich
im scheunentor -
blätter rascheln

Ageku…..Frühling….Ein Igel krabbelt aus dem Laubhaufen, der durchtränkt von Wasser, eine zähe Masse bildet, aus der sich der Igel (nach beenden seines Winterschlafs und mit vorsichtigen Blicken, der Rotweiler könnte ihn ja auffressen) rauswindet. Hier raschelt nix mehr.

ein igel verläßt den laubhaufen
das bukett duftet

Nun esse ich meinen, zum Sichelmond geformten, Vollmondmürbteigkeks weiter…bin gespannt, wann er zum Neumond wird…..

Liebe Grüße, Lunakeks knabbernd
Walter Mathois smilies/grin.gif smilies/grin.gif
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 30, 2008

Eine Renku-Dichtung, die mal den Monatsnamen X, dann den Monatsnamen Y enthält, hielte ich ebenso "(zumindest in Teilen) für einfaltslos.

"...Daisan…es ist Herbst …. Der Wind spielt mit dem dürren Laub…

kerben vertiefen sich
im scheunentor -
blätter rascheln

Ageku…..Frühling….Ein Igel krabbelt aus dem Laubhaufen, der durchtränkt von Wasser, eine zähe Masse bildet, aus der sich der Igel (nach beenden seines Winterschlafs und mit vorsichtigen Blicken, der Rotweiler könnte ihn ja auffressen) rauswindet. Hier raschelt nix mehr..." (Walter)

Mal Blätter, mal Laubhaufen (Laubhaufen gibt es auch im Herbst)...Da müsste m.E. der besagte Igel schon aus einem Haufen Altlaub `krabbeln` (siehe dein Kommentar, Walter), wenn denn der Frühling gemeint ist...


Das sprachliche Problem (Ahorn-Strophe) wurde zur Seite gewischt, taucht nicht mehr auf...


Und Störche sind wohl nicht "zurück gekehrt". Oder doch? Ich bin zu faul, mich zu erheben und zum Duden zu greifen...


"Lunakekse knabbernd"...Verwahren...Die nächste Renku-Dichtung kommt bestimmt...
Muss eine eilige Arbeit am PC erledigen und habe bestimmt schon wieder Tippfehler gemacht...




...
geschrieben von Walter Mathois, June 30, 2008
Liebe Angelika,

hier ist mir total entgangen, wo Du eine Problemstellung siehst..?..Störche kehren nun mal nach ihrer Südreise an die ehemaligen Nistplätze zurück...bei Bedarf...googlen…

Äh, „Ahorn“ ist nicht die Vergessenheit geplumpst……Wir arbeiten an der Prüfung.

Diese Neumondkekse sind wirklich das Allerletzte….doch wunderbar wirksam bei der Gewichtsreduktion….
Liebe Grüße
Walter Mathois
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 30, 2008

Störche-Strophe m.E. (aber ich bin keine Germanistin) ein Rechtschreibfehler

bitte prüfen
wenn ich mich irre (was gut sein kann... - ich sah immer noch nicht im Duden o.a. Werken nach...), dann einfach meinen Einwand vergessen...
...
geschrieben von Heike Gewi, June 30, 2008
Nee, Angelika, machen wir nicht. Deswegen sind wir ja hier ... im Forum.

In Walters eMail stand eindeutig "zurueckgekehrt!", weiss der Teufel, was das Leerzeichen reingekehrt hat ... uff (beim Einstellen geschlampt - hier stimme ich zu!):

Morphologie: zu|rück|ge|kehr|t
Grammatikangaben: Wortart: Adjektiv
Wortart: Verb
Stammform: zurückkehren

"hinter ahorn" - betrachte ich nach wie vor als Sammelbegriff und Eigennamen. Zwar habe ich jetzt OBEN "hinterm ahorn" eingefuegt, aber das klingt fuer mich wie "am arsch".
"hinter walter", "hinter heike", "hinter ahorn"...
das b-horn fand ich auch interessant, ist aber kein midsummer kigo.
Walter, mein Guter, Du musst doch garnicht abspecken!!! screw the cookies ... bei mir biste scheen...

Is mir wieder was weg..gerutscht?




...
geschrieben von Angelika Wienert, June 30, 2008
"garnicht" wird gar nicht so geschrieben...

sorry, I couldn`t resist...

ernsthaft...
ich habe dauernd Angst, mich hier zu vertippen und dann...
klar, dann vertippe ich mich auch dauernd...




aber nun zurück zum Ahorn...

"jungs verschwinden
hinterm ahorn
HG"


`häh?...nä, nich besser...` (siehe dein Kommentar > "am a----", sehr plastisch ausgedrückt...)


hinter Ahorn (vorher)

auch nicht besser

hört sich an (für meine Ohren - take it easy, subjektives Empfinden...), als sei man in einem Möbelgeschäft

Ahorn, Mahagoni, Palisander...


hinter dem Ahorn
hinter Ahornbäumen


man sagt doch auch nicht

hinter Buche
hinter Birke


oder habe ich die Strophe vollkommen falsch verstanden?...

however

hier ist ein Stress-Tag...
muss zur Post eilen...

...
geschrieben von Heike Gewi, June 30, 2008
"gaensemarsch" war die fatale Zeile, die Walter vorgesetzt hat, dabei hat er natuerlich gegrinst und sich gedacht: "nu mache mal!" (wohin?).
Automatisch kam mir die "Pinkelpause" in den Sinn, die man natuerlich sooo nicht stehen lassen kann. "blaetter" hatten wir schon - hatte mich zwischenzeitlich ins Ahornblatt verliebt.
Alle Jungs "hinter EINEN Baum" erschien mir wirklichkeitsfremd.
Aber zulaessig ist, statt "hinter den Ahornen" zu schreiben "hinter ahorn".
Da Du, Angelika, die Baeume so wunderbar ankickst [Buchen sollst du suchen...Gewitter; Birken zu duenne fuer diese Geschaefte;-)]
--> hinter Ahornbäumen
...
geschrieben von Heike Gewi, June 30, 2008
...aber wo bleibt versteckt das "du sollst deine Scham bedeckt halten", wenn Baeume vom Blatt abhalten?
...
geschrieben von Angelika Wienert, June 30, 2008

Also dieses Feigen- sprich Ahornblattproblem ist ja wirklich schwierig...
Hier fehlt ein mir-raucht-der-Kopf-smiley...

...
geschrieben von Heike Gewi, July 01, 2008
Zweite Fassung


nach vielen Ueberlegungen ( Spamdrohungen!) fertig. Liebe Freunde im LUX, uns liegt sehr viel an Eurer ehrlichen/kritischen Meinung.
Immerhin, es ist unser erstes gemeinsames Renku und wir haben unsere Kenntnisse immens im Genre (auch haikulike) vertiefen koennen.
Fest steht, wir haben einen Riesenrespekt vor verlinkten Versen bekommen.
Viel Spass beim erneuten Lesen!
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 01, 2008
Jetzt habt ihr mich aber verwirrt...
Ich wunderte mich, dass ich zu einem See der Träume-Text irgendetwas kommentiert hatte...

Die alte Fassung ist futsch...
Die neue steht da...
Aus Historiker-Perspektive (kann man nicht ablegen...) ein Kataströphchen...Wie sollen nun erhofften Leser diesen thread nachvollziehen können? Es geht um Ahorn, aber da ist keiner...Es geht um einen Weinmond, der perdu ist...

However...

Ich lese heute Abend in Ruhe (was ich gerade tat, darf man nicht lesen nennen, es würde eure Mühen beleidigen)! Versprochen.

...
geschrieben von Gabriele Brunsch, July 01, 2008
Liebe Heike, lieber Walter,

...Wechselbad...

Da ich hinter meinem Haus Weinberge habe, und das Weinjahr miterlebe, waren mir die trockenen Reben und das Leuchten der Rabenaugen im Mond ein Bild, das mich sofort ansprach.

"see der träume" erinnert mich im Zusammenhang mit Wein eher an einen Rausch (nach der Lese zuviel Weingenuss) und vielleicht sehe ich ja dann, wenns dunkel ist nur noch überall Rabenaugen - dunkle!

Warum "See der träume"? Was soll mir das sagen?
Es gibt da ein Theaterstück (das ich nicht gesehen habe = Bildungslücke?)
Oder: Träumen Raben so sehr, dass ihre Augen dunkle Seen aus Träumen spiegeln? Bitte erkläre mir das, leider verstehe ich das nicht.

Weil es jetzt wegen "Ahornvermeidung" ein Kornfeld wurde, musste das Gerstenfeld den Ähren weichen.
Aber: Warum lässt Du die Jungs nicht im Gebüsch verschwinden - oder hinter Bäumen, dann darf das Gerstenfeld bleiben und die Jungs können getrost weiter ihr Geschäft erledigen.

Die zwei "Ä"s schlagen eine besondere Farbe an, dieser Vers ist schön geworden, aber...

Und das Kornfeld voll blauer Tupfer ist ein schönes Bild - obgleich die Kornblume so selten geworden ist, dass ich sie nur noch an Straßenrändern sehe, aber vielleicht wird bei Euch ja weniger Unkrautmittel eingesetzt...

Traurig finde ich, dass Du jetzt das Tannengrün putzt und dass es (obgleich Vorfreude auf Weihnachten) betretenes Schweigen einkehren lässt.
Jetzt verschluckt sie sich bestimmt am Lebkuchenherz...

Gengut = Erbgut - ich hatte zuerst gar nicht darauf geachtet - diese Wortschöpfung war doch genauso aussagekräftig...

Warum allerdings der Igel die Tulpen bewegt - Blumen, die dann auch noch gleich als Bukett auf dem Tisch stehen, das kann ich nicht nachvollziehen...
Den Jahreskreis schließen, der Igel erwacht wieder, verlässt seinen Unterschlupf und das Bukett, das bürgerliche Fest auf dem Tisch, dort neben unserem Papier, wenn wir schreiben, duftet... das fand ich rund!

Aber ich ahne schon, dass mein der alten Version Hinterherjammern sinnlos ist...

Liebe Grüße
Gabriele
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 01, 2008

"see der träume" kenne ich auch nicht. Die ersten beiden Zeilen also sehr geheimnisvoll für mich.


"durch die ähren
treibt heißer wind ...
gänsemarsch
WOM

voll blauer tupfer
kornfeld und skizzen
HG

schlappen -
schloßbesucher lesen
"bitte nichts berühren!"
HG"


Die Tupfer-Strophe gefällt mir (als link sehe ich Skizzen > Kunstwerke im Schloss), obwohl ich nun diese Jungs vermisse, die...(nein, ich will euch nicht ärgern!...). Bei ganz strenger Sicht könnten Gänsemarsch und Schlappen (= Hinweis darauf, wie, mit welchem `Schuhwerk`, man durch das Schloss geht bzw. schlurft) als Problem gesehen werden (aber die Schlossbesucher werden ja schon nicht im Gänsemarsch gehen, nein, sie schlurfen ja...), der link darf sich ja nur auf die Strophe davor beziehen.

"nußknackersuite -
das tannengrün putzend
betretenes schweigen
HG

fesselnder blick - sie zerbeißt
sein lebkuchenherz
WOM"

Schön, dieser Stimmungswechsel! "betretenes Schweigen"/"fesselnder blick".



Schwach finde ich die letzte Strophe (siehe Vorkommentar). Und eine Blüten-Strophe (überraschend eine Blüten-Strophe am Schluss!) sollte nicht schwach sein.
Da bewegt ein Igel Tulpen (wohl im Garten, im Park), ein Bukett duftet (wohl in einem Raum; ggf. auf einer Terrasse)...however...

Die Renku-Dichtung klingt heiter aus (so soll es sein), aber diese Bukett-Zeile packt mich nicht (da klebte man m.E. an der Vorgänger-Strophe, der Laubhaufen aus Zeile 1 ist ja weg, das Bukett wurde ja nicht kritisiert). Strophen halb zu ändern, kann gut gehen, kann aber auch Schwierigkeiten bereiten.




Trotzdem!
Alle Achtung. Ihr habt Ideen!

...
geschrieben von Angelika Wienert, July 01, 2008
Wo ist die zweite Mond-Strophe?
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 01, 2008

zum Vergleich hier die Anordnung der beiden Mond-Strophen, der Blüten-Strophe (auch Beginn im Herbst):

Nijuin, Through the Shadow

http://www.poetrylives.com/SimplyHaiku/SHv2n1/renku/nijuin.html





...
geschrieben von Heike Gewi, July 02, 2008
Lacus Somniorum
http://en.wikipedia.org/wiki/Lacus_Somniorum


Lake of Dreams oder See der Traeume, der sich durch die Literatur und unsere Iris zieht. In klaren Naechten deutlich fuer jeden Erdling erkennbar und spiegelt sich ... selbst in Rabenaugen, so dunkel, dass man das Dunkle fuer erwaehnenswert haelt.
Ein See voller Traeume, das Oval ueberm Weinberg (Wissenschaftler behaupten, der MOND eiert!! MEIN Mond eiert rum?!).


Auch wenn es "hagelt" es bleibt! ... bleibt mystisch.

Danke fuer Eure Gedanken hierzu!
Heike
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 02, 2008
"Lacus Somniorum is a plain located in the northeastern part of the Moon's near side...
Lacus Somniorum is an irregular feature with complex, somewhat ill-defined borders. The surface has the same low albedo as the larger lunar mare found on the Moon, and its surface was formed by flows of basaltic-lava..."

Danke für den link!
Was man so alles lernt in der Haiku-Welt...

Da ist also doch der Mond da...

Gefällt euch aber die sprachliche Gestaltung von Zeile 1 und 2? Müsste an den Anfang nicht noch ein Artikel? Ist Lacus Somniorum gebräuchlicher oder `See der Träume`?

Fragt sich,
Angelika
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 02, 2008
p.s.:

Bitte steinigt mich nicht...

Bei den topics seid ihr sehr (zu?) großzügig.

Raben (Rabenaugen), Störche > 2x Vögel

(sonst Tierwelt > Marienhaar, als Hinweis auf die Spinne, ein Igel - da ist aber z.B. kein Fisch, keine Amphibie, keine Schlange)


See der Träume/Lacus Somniorum > günstig (nur die sprachl. Gestaltung, s.o., gefällt mir nicht > nehmt es als eine Meinung unter vielen - keep cool...), da vorher ein See, Teich, Meer Fluss fehlten (oder überlas ich etwas - wie auch immer, ich habe nun Termine. Bis dann!).

...
geschrieben von Gabriele Brunsch, July 02, 2008
Jetzt komm ich nochmal:
Das führt jetzt vielleicht zu weit, und es fiel mir beim ersten Durcharbeiten auch gar nicht auf:

regentropfen
die scheibe runter
lakritzspuren
WOM

vom sessel zum sofa -
katzensprung
HG

durch die ähren
treibt heißer wind ...
gänsemarsch

Bei diesen Versen besteht die jeweils letzte Zeile immer aus einem Wort - beim lauten Lesen wirkt das wie ein rhythmischer Trommelschlag, der nicht sehr harmonisch ist, wenn er dreimal hintereinander heftig angestoßen wird.

Bin ich da zu spitzfindig?

Liebe Grüße
Gabriele
...
geschrieben von Walter Mathois, July 02, 2008
So, ihr Lieben,

bitte verzeiht, dass ich mich erst jetzt im Kolosseum blicken lasse (??? sind die Löwen schon weg ???), ich musste mir noch eine Geburtstagstorte und Kerzen anschaffen (AW du bekommst am Freitag auch ein Tortenstück).

Der „artikelierte“ „see der träume“ kommt wirklich besser rüber. Ich hatte vorerst (in unserem stillen Produktionskämmerlein) den „erdbegleiter“ gesetzt. Dies klingt aber so nach Zugbegleiter und ich wollte keine DB-Werbung schreiben.

Auch der Hinweis auf die „Komposition der thematischen Richtlinien“…die wiederkehrenden Viechereien…- diese Tiere waren wirklich sehr laut und frech – hat uns geholfen.

In der ersten Version des ageku’s war, im Bezug zur Strophe, die Wahl des „buketts“ problematisch. Hm…hier flutscht die Assoziation zum „Blumenbukett auf dem Tisch in der Stube“, abseits des jungen, duftenden Weines. In der Endfassung, die ihr auf unseren homepages lesen könnt, kommt’s klarer raus.

Abschließend will ich nur noch ein liebes Dankeschön an euch, liebe Angelika, Gabriele und Joseph, senden. Die Beschäftigung mit dem Thema war manchmal hart (;-)), aber fördernd. Meinen speziellen Dank möchte ich noch zur Heike senden. Nur durch unser beider Arbeit und euren Kommentaren kam dieses Ergebnis zustande.

Liebe Grüße
Walter Mathois
...
geschrieben von Angelika Wienert, July 02, 2008
"...(AW du bekommst am Freitag auch ein Tortenstück)..."

Schubidubiduuu, ich hab am Freitag selbst Geburtstag!
...
geschrieben von Walter Mathois, July 02, 2008
Liebe Angelika,
DIES weiß ich schon. Deshalb werde ich am Freitag auch auf Deinen Geburitag anstoßen!
Liebe Grüße
Walter Mathois
...
geschrieben von Walter Mathois, July 02, 2008
Zank ums letzte Stück
Torte fällt vom Tisch,
Minki leckt Sahne.

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